Internet Explorer ist der Browser für Dumme

Manch einer mag es schon lange vermutet haben: Nutzer des Internet Explorer sollen dümmer als andere Web-Surfer sein. Das will zumindest das kanadische Consulting-Unternehmen Aptiquant herausgefunden haben. 100.000 Onliner ließ es zum IQ-Test antreten. Das Ergebnis: Internet-Explorer-Nutzer schnitten am schlechtesten ab. Chrome-, Firefox-, Opera- und Safari-User erzielten bessere Resultate. Mit der Veröffentlichung der Studie zieht die Firma den Hass vieler Microsoft-Fans auf sich.

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Update: Wie die BBC berichtet, hat die Firma Aptiquant nie existiert und die Studie ist eine Ente. Die entsprechende Webseite gibt es erst seit kurzem. Eine Kontaktaufnahme ist nicht möglich. Offenbar wollten sich nur einige Witzbolde einen Scherz auf Kosten von Internet-Explorer-Nutzern erlauben.

Der ursprüngliche Text:

Wie Aptiquant in seinem eigenen Blog mitteilt, haben Internet-Explorer-Nutzer angekündigt, das Unternehmen verklagen zu wollen. Denn der kostenlos angebotene IQ-Test wurde offenbar ohne Hinweis darauf durchgeführt, dass die Ergebnisse publiziert werden.
Den Test führte Aptiquant online über seine eigene Webseite durch. Ziel war es, einen möglichen Zusammenhang zwischen den kognitiven Fähigkeiten der Besucher und deren Wahl eines Browsers zu finden. Dabei kam heraus, dass User des Microsoft-Browsers der Version 6 einen IQ von knapp über 80 haben, womit sie nur knapp an der geistigen Behinderung vorbeischrammen, die formal bei einem Wert von 70 anfängt. Die Nutzer der Versionen 7 bis 9 kommen auf bis zu 90 Punkte. Firefox-, Chrome- und Safari-Nutzer kamen auf Ergebnisse zwischen 105 und 115. Am schlauesten sind dem Test zufolge aber diejenigen, die mit Camino oder Opera im Web unterwegs sind. Sie sollen einen IQ von mehr als 120 haben.
IQ-Tests an sich sind aber nicht unumstritten. Zudem verliert Aptiquant kein Wort darüber, wie der Online-Test aufgebaut war. Ein Ergebnis von knapp über 80 Punkten ist in jedem Fall alarmierend, denn als Durchschnitt der Bevölkerung gilt 100. Das würde bedeuten, dass viele Internet-Explorer-Nutzer weit unter dem Normalwert liegen.
Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse habe Aptiquant viele Hass-Mails von Microsoft-Fans erhalten, sagte CEO Leonard Howard. Doch vor möglichen gerichtlichen Klagen fürchtet sich das Unternehmen nicht. Man habe sämtliche Ergebnisse in seiner Datenbank gespeichert und könne alles belegen.

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