Jobsuche: Social Media hängt Print ab

Jeder vierte Jobsuchende nutzt Social Media. Zu diesem Ergebnis kommt der Global Workforce Index, den der Personaldienstleister Kelly Services in regelmäßigen Abständen erstellt. Demnach haben bereits 39 Prozent der Befragten ihren aktuellen Job aufgrund einer Stellenanzeige im Web gefunden. Immerhin noch 16 Prozent entfallen auf Jobvermittlungen, auf Platz drei liegen persönlichen Empfehlungen mit 12 Prozent. Print-Anzeigen sinken in der Relevanz.

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Nur bei sieben Prozent führte die Bewerbung auf eine Anzeige in Printtiteln zum Erfolg. Verblüffend ist, dass gar nicht mal die Jungen den Löwenanteil bei der Social-Media-Jobsuche ausmachen. Es sind die 30- bis 47-Jährigen, die sogenannte Generation X, gefolgt von den 48- bis 65-Jährigen – den Baby Boomern. Erst auf Platz 3 rangieren die 18- bis 29-Jährigen, so ein Ergebnis der Studie.

Das beliebeste Social Network unter Jobsuchenden ist Facebook mit 33 Prozent. Knapp auf Platz 2 liegt LinkedIn mit 32 Prozent. 23 Prozent der Befragten würden andere Webseiten nutzen, zehn Prozent greifen auf Blogs zurück, drei Prozent suchen via Twitter.

Interessant: Mehr als ein Viertel der Befragten gab an, sich Sorgen über die von Ihnen über sie geposteten Inhalte in Social Networks zu machen. Rund 28 Prozent glauben aber auch, dass ein aktives Engagement in Social Media der Karriere zuträglich sei. Das mag auch daran liegen, dass rund 30 Prozent der Befragten erklärten, dass ihr Arbeitgeber eine Social-Networking-Policy verfolge.
An der Befragung haben rund 90.000 Personen in 30 Ländern im Zeitraum von Oktober 2010 bis Januar 2011 teilgenommen.

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