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Acht Zeitungsverlage untersuchen Tablet-Nutzung

Acht Zeitungsverlage wollen mit Unterstützung des Zeitungsverlegerverbands BDZV die Nutzung von Apps für Tablets untersuchen. Dafür wollen die Verlage auf ihren Websites die Leser befragen.

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"Apps sind eine Säule der Digitalstrategien der Verlage", sagt Hans-Joachim Fuhrmann, Mitglied der BDZV-Geschäftsleitung. Sie böten die Möglichkeit, das klassische Geschäftsmodell der gedruckten Zeitung zu übertragen. Doch es fehlten Erkenntnisse: Was wollen die Nutzer, welche Inhalte und wie viel sind sie zu zahlen bereit?

Mit im Boot sind: Axel Springer, Rhein-Main-Multimedia, Nordkurier, Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, General-Anzeiger Bonn, WAZ-Mediengruppe, Rheinische Post, Schwäbische Zeitung. Sie erwarten "Zahlen und Daten über Zielgruppen und Marktpotenziale", teilt der BDZV mit.

Erste Ergebnisse sollen im Herbst vorliegen und am 5. Oktober auf der Konferenz "Zeitungen machen mobil" vorgestellt werden. Rheinische Post und Schwäbische Zeitung, die bereits Apps anbieten, wollen darüber hinaus in einen Feldtest einsteigen. Ihre Nutzer sollen ein Tagebuch über ihre Medienkonsum führen.

Partner der Studie ist die dpa-Tochter dpa-infocom, die bereits einen Feldtest zum Nutzungsverhalten auf E-Readern durchführte. Die Berliner Marktforschunsgagentur ist für die Durchführung der Studie verantwortlich.

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