Anzeige

Kachelmann schließt TV-Rückkehr nicht aus

Es war sein erster öffentlicher Auftritt nach dem Prozess: Am Freitag gab Wettermoderator Jörg Kachelmann in Zürich eine Pressekonferenz. Darin ging es aber weniger um den Vergewaltigungsprozess, sondern um seine beruflichen Pläne. Seine Schweizer Firma Meteomedia werde künftig mit der Münchner Bavaria-Film-Gruppe zusammenarbeiten und für das Fernsehen Wettersendungen produzieren, berichtet Focus Online. Ob der 53-Jährige wieder selbst vor der Kamera stehen wird, ließ er offen.

Anzeige

Man sei überzeugt, dass man Abnehmer für die Sendungen "in Deutschland und anderswo" finden werde, sagte Kachelmann. Neben der Kooperation plane Meteomedia darüber hinaus auch den Ausbau von weiteren Wetterstationen, beispielsweise auf den Philippinen. Zudem kündigte Kachelmann, der am Freitag seinen 53. Geburtstag feierte, an, einen neuen Videoservice im Internet anbieten zu wollen. Im Portfolio: Wettermeldungen im Schweizer Dialekt und auf Englisch.
Eine Rückkehr auf den Bildschirm schließt der einstige ARD-Wettermoderator offenbar nicht aus. Diese Entscheidung liege bei der ARD, so Kachelmann. Bezüglich dessen sei er "sehr entspannt" und "weder narzisstisch gekränkt noch erfreut in der anderen Richtung".
Angesprochen auf den Prozess sagte der Moderator: "Glauben Sie mir, es ist nicht so toll, auf der anderen Seite der Kamera zu stehen." Vor sechs Wochen war Kachelmann mangels Beweisen vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft und die Nebenklägerin hatten daraufhin Revision eingelegt. Das Ergebnis wird im Sommer erwartet. Die ARD will dann aufgrund des rechtskräftigen Urteils entscheiden, ob sie weiterhin mit dem Wettermoderator zusammenarbeiten wird.

Mehr zum Thema

Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige