Dropbox: der nächste Milliarden-Anwärter

Der Internet-Hype erreicht immer erstaunlichere Ausmaße: Der Cloud-Speicherdienst Dropbox strebt in einer neuen Finanzierungsrunde die nicht wenig ambitionierte Bewertung von fünf bis zehn Milliarden Dollar an, wie TechCrunch berichtet. 200 bis 300 Millionen Dollar will das vier Jahre alte Start-up von neuen Wagniskapitalgebern mindestens einnehmen – im Gespräch sind unter anderem die Investmentbank Allen & Company. Dropbox würde damit zu einem der wertvollsten privat geführten Internet-Unternehmen aufsteigen.

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Der Internet-Hype erreicht immer erstaunlichere Ausmaße: Der Cloud-Speicherdienst Dropbox strebt in einer neuen Finanzierungsrunde die nicht wenig ambitionierte Bewertung von fünf bis zehn Milliarden Dollar an, wie TechCrunch berichtet. 200 bis 300 Millionen Dollar will das vier Jahre alte Start-up von neuen Wagniskapitalgebern mindestens einnehmen – im Gespräch ist unter anderem die Investmentbank  Allen & Company. Dropbox würde damit zu einem der wertvollsten privat geführten Internet-Unternehmen aufsteigen.

Die Milliarde ist die neue Million. Laut einem Bericht von TechCrunch steigt der US-Speicherdienst Dropbox in den hohen einstelligen Milliardenbereich auf. 
Diese Bewertung ist in gleich mehrfacher Hinsicht bemerkenswert:  In der letzten Finanzierungsrunde 2008 erlöste Dropbox durch Sequoia Capital noch 7,2 Millionen Dollar. Nun will sich das gerade mal vier Jahre alte Start-up den Eintritt in den exklusiven Milliarden-Zirkel der Tech-Szene sichern.

Neuer Dot.com-Hype im Silicon Valley: Die Milliarde muss stehen

Die Vorzeichen könnten dafür günstiger nicht stehen, wie die enorm erfolgreichen Internet-Börsengänge von Yandex, LinkedIn und Pandora unterstreichen – die Börsendebütanten sind an der Wall Street inzwischen stattliche elf, neun und drei Milliarden Dollar wert.

In diese Dimensionen möchte nun auch der Cloud-Speicher-Anbieter vorstoßen. Mindestens eine Bewertung von fünf Milliarden Dollar strebe Dropbox an, berichtet TechCrunch, nachdem bereits Kaufofferten jenseits der Zwei-Milliarden eingegangen seien. Das US-Technologieportal hält sogar eine Bewertungsspanne bis zu zehn Milliarden Dollar für denkbar. 

Auch Apple drängt mit iCloud in die Wolke

Damit wäre Dropbox neben Twitter eines der wertvollsten privat geführten Technologie-Unternehmen. Der Video-Telefonie-Anbieter Skype wurde etwa erst im Mai für 8,5 Milliarden Dollar von Microsoft übernommen. Hochgewettete Stars aus der Internet-Szene wie  Zynga und Groupon bereiten unterdessen ihre Börsengänge vor und könnten nach Experten-Meinung in den zweistelligen Milliarden-Bereich vorstoßen.  

Dass Dropbox für Investoren eine ähnliche Faszination auslöst, überrascht nicht, zumal der Markt für Cloud-Computing als großes Zukunftsgeschäft gilt. Apple, der wertvollste Technologiekonzern  der Welt, hatte erst im Juni eine umfassende Überarbeitung seines Speicherdienstes MobileMe zu iCloud vorgestellt. Nutzer sollen so ihre Daten zwischen den verschiedenen Endgeräten besser mobil verwalten können.

Genau in diesem Bereich ist Dropbox als Freemium-Anbieter Pionier: Nutzer können kostenlos bis zu 2 GB Datenmengen auf den Dropbox-Servern speichern, weiterer Speicherplatz bis zu 100 GB kostet anteilig.    

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