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Facebook-Videochat: Ruf Deine Freunde an!

Eine Überraschung ist es nicht: Facebook rollt den lang erwarteten Videochat aus. Nutzer des Social Networks können künftig nach Installation mit einem Klick miteinander Videotelefonie betreiben. Möglich macht das eine Kooperation mit der neuen Microsoft-Tochter Skype. Ebenfalls wurden Chatfunktionen und -design überarbeitet: So ist künftig auch ein Gruppenchat möglich – allerdings nicht wie bei Google Hangouts per Video, sondern in schriftlicher Form. Facebook-Chef Zuckberg kündigte für die nächsten Wochen weitere Produkte an.

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Eine Überraschung ist es nicht: Facebook rollt den lang erwarteten Videochat aus. Nutzer des Social Networks können künftig nach Installation mit einem Klick miteinander Videotelefonie betreiben. Möglich macht das eine Kooperation mit der neuen Microsoft-Tochter Skype. Ebenfalls wurden Chatfunktionen und -design überarbeitet: So ist künftig auch ein Gruppenchat möglich – allerdings nicht wie bei Google Hangouts per Video, sondern in schriftlicher Form. Facebook-Chef Zuckberg kündigte für die nächsten Wochen weitere Produkte an.

Auf in die nächste Phase der sozialen Interagierens: Nachdem alles geschrieben, geteilt und gepostet wurde, kann man auch einfach direkt mit seinen Freunden sprechen – und zwar in Farbe und auf Facebook. Das ist die eigentliche Nachricht der Pressekonferenz, die das weltgrößte Social Network heute in seiner Geschäftszentrale in Palo Alto abhielt.

Möglich macht das der neue Videochat, der bei Facebook seit Jahren erwartet worden war und nun in Kooperation mit dem Internet-Telefonie-Pionier Skype umgesetzt wurde. Die Kooperation lag auf der Hand: Skype wird gerade von Microsoft übernommen, während der Software-Riese bereits seit 2007 durch sein wahrscheinlich smartestes Internet-Investment an Facebook beteiligt ist – eine logische Allianz also. 
Der Weg zum neuen vermeintlichen Killer-Feature könnte einfacher kaum sein: Ein Klick zur Aktivierung, eine Neuanmeldung – und schon erscheint das Videochat-Icon bei Nutzern im Chat-Fenster. Allerdings: Ein Mehrfach-Chat in Bewegtbild wie bei Google Hangouts ist zunächst nicht möglich, der Videochat bleibt beschränkt auf einen Facebook-Freund. Dafür wurden das Gruppenchat-Feature in bisher bekannter, schriftlicher Form eingeführt und das Chat-Design angepasst.   
Im Zeichen der Inhalte: Zuckerberg gibt Ausblick auf die kommende Jahre

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Nebenbei hatte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg noch ein paar Neuigkeiten zu verkünden, die eigentlich keine mehr waren: 750 Millionen Nutzer hat das weltgrößte Netzwerk inzwischen um sich geschart – der Milliarde Mitglieder ist sich Zuckerberg ziemlich sicher. Um diese Größenordnung geht es dem 26-Jährigen offenbar gar nicht mehr, so schien es bei seiner 15-minütigen Präsentation.

Vielmehr rückt die nächste Ebene des sozialen Netzwerkens in den Fokus: nämlich das Teilen der Inhalte an sich. Tatsächlich verläuft dieses Wachstum noch explosiver: Die Anzahl der auf Facebook geposteten Inhalte hat sich binnen eines Jahres schlicht verdoppelt. Vier Milliarden Dinge werden jeden Tag auf Facebook geteilt, erklärte Zuckerberg. In anderen Worten: Jeder Nutzer teilt jeden Tag mindestens fünf verschiedene Dinge. 

Hier liege das eigentliche Potenzial Facebooks, deutete Zuckerberg an und gewährte damit einen interessanten Ausblick auf die kommenden fünf Jahre: Das lineare Userwachstum werde irgendwann ausgereizt sein, das Inhalte-Wachstum dagegen exponentiell steigen. Die eigentliche Zukunft liege daher in Social Apps, erklärte der Facebook-Chef und deutete vielsagend an, die "Launching Season" habe gerade erst begonnen. In anderen Worten: Mit weiteren neuen Produkten dürfte in den nächsten Wochen und Monaten zu rechnen sein.  

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