Greenpeace umgeht Star-Wars-Sperrung

Das Greenpeace-Video, das den Star-Wars-Spot von Volkswagen genial parodiert, wurde bei YouTube gesperrt. Die Star-Wars-Firma Lucasfilm hat mit einer Beschwerde wegen Urheberrechtsverletzungen sogar erwirkt, dass der gesamte YouTube-Kanal der Umweltschützer dichtgemacht wurde. Grund ist, dass in dem Spot Original-Ausschnitte und Musik aus Star Wars vorkommen. Greenpeace verbreitet unterdessen Adressen, unter denen der Spot im Netz noch zu sehen ist.

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Greenpeace wollte mit dem Spot auf seine Kampagne gegen den Autohersteller VW aufmerksam machen. Die Umweltschützer kritisieren VW dafür, dass der Konzern ihrer Meinung nach nicht genug dafür tut, um den CO2-Ausstoß von Autos zu senken. Im Spot wurde Volkswagen als Todesstern dargestellt, der die Erde vernichtet. Bei Volkswagen wies man die Kritik zurück und erklärte, dass man die CO2-Emissionen der Neuwagenflotte für die Europäische Union von 2006 bis 2010 um mehr als 13 Prozent reduziert habe.

Zum diesjährigen Superbowl in den USA ließ VW einen Werbespot für den neuen Passat produzieren, in dem ein kleiner Junge im Kostüm des Star-Wars-Schurken Darth Vader die Hauptrolle spielte. Der witzige Spot wurde ein Superhit im Internet. Greenpeace nahm die Werbung zur Vorlage, um eine eigene Version zu drehen, in der die CO2-Politik von VW angeprangert wird. Auch die Greenpeace-Version wurde im Web rasend schnell verbreitet, vor allem via Twitter und Facebook.

Greenpeace startete zu der Kampagne auch eine Website und eine Facebook-Präsenz. Die Website VW Dark Side ist noch online, allerdings ohne das Video. Greenpeace gibt so leicht freilich nicht auf. Via Twitter verbreiteten Greenpeace-Mitarbeiter sofort nach der Sperrung des Videos einen Link zum Videodienst Vimeo, vom man den Spot derzeit noch anschauen und auch runterladen kann.

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