DJV: Tarifstreit der Zeitungsredakteure geht weiter

Der Deutsche Journalisten Verband hat das jüngste Angebot der Zeitungsverleger abgelehnt. Es sei unzureichend, so die Begründung. Damit gehen die Gespräche kommende Woche in die achte Verhandlungsrunde.

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In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist kurz nach Mitternacht die siebte Verhandlungsrunde im Tarifstreit der Redakteurinnen und Redakteure zwischen dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV), der dju und den Zeitungsverleger zu Ende gegangen. Ohne Ergebnis, aber mit dem Versprechen, die Gespräche kommende Woche fortzuführen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Die Zeitungsverleger hätten erstmals ihre Vorstellungen konkretisiert, gibt der DJV in einer Pressemitteilung bekannt. Zugleich halten sie an Forderungen nach massiven Einschnitten bei den Jahreseinkommen fest.

Der DJV hat sie mit rund 30 Prozent berechnet. Kajo Döhring betonte, dass mit dem DJV Dumpinglöhne nicht zu vereinbaren sind. Er warf den Verlegern in der jüngsten Verhandlungsrunde vor, sie seien offensichtlich nicht an einem Ergebnis interessiert.

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