#TfN: Erste Hilfe für Social-Media-Muffel

Sie haben doch auch schon einmal von diesem Twitter gehört, oder? Diesem “Mikrobloggdienst” im “Social Web”? Für Onlinejournalisten längst ein legitimes Arbeitstool, scheuen immer noch viele Redakteure den Schritt ins Mikrobloggingabenteuer. All jenen will Twitter nun helfen: mit "Twitter for Newsrooms". Die Ratgeber-Seite will Anfängern den Einstieg in die Welt der Tweets und Hashtags erleichtern. Das macht sie auch recht gelungen mit Tipps und Best Cases.

Anzeige

Wer viel mit Twitter arbeitet, kennt das: Heute bekommst Du einen Tweet mit einem Link zur Orginalquelle. Morgen liest Du es bei Google News. Und übermorgen in der Zeitung. Ohne jetzt eine Diskussion über die Seriosität von Quellen zu beginnen, hat Twitter unter Onlinejournalisten seinen Platz als zweiter Nachrichtenstream gefunden. Trotzdem ist längst noch nicht jeder Medienschaffende im Echtzeitnetz angekommen. "Twitter for Newsrooms" will diese "Digital Gap" verkleinern.

Der Service gliedert sich in vier Rubriken: “Report”, “Engage”, “Publish” und “Extra”. Unter “Report” wird erklärt, wie Journalisten bei Twitter nach Informationen suchen können, welche Software sich dazu eignet und wie sich das Netzwerk mobil nutzen lässt. In der Rubrik “Engage” versucht das Netzwerk, Journalisten einige Tipps für effektives Twittern an die Hand zu geben. Es geht um Themenauswahl, den Look des Profils, die Ansprache und die korrekte Verwendung von Hashtags.

In der Sparte "Publish" rührt Twitter noch einmal ordentlich die Werbetrommel für die Relevanz des eigenen Netzwerks und weist nochmals höflich darauf hin, dass bei der Einbindung von Tweets in die eigene Homepage bestimmte Richtlinien gelten.

Erfahrene Twitterer werden vermutlich vergeblich nach Profitipps stöbern. All jene, die sich aber schon lange gefragt haben, wie Twitter funktioniert, bekommen einen soliden Leitfaden an die Hand. Mit “Twitter for Newsrooms” brandet sich der Mikrobloggingdienst als Informationsquelle für Journalisten. Für viele Onliner längst bekannt, dürfte das Angebot mit diesem Service den ein oder anderen Twittermuffel mobilisieren können.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige