Kika-Betrüger steht vor Gericht

Der frühere Herstellungsleiter des Kinderkanals muss sich ab dem heutigen Montag vor dem Landgericht in Erfurt verantworten. Das berichtet die Hannoversche Allgemeine. Ihm wird vorgeworfen, 8,2 Millionen Euro veruntreut zu haben.

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Wegen Bestechlichkeit und Untreue in besonders schweren Fällen sitzt Marco K. auf der Anklagebank, heißt es auf Haz.de. Bei einer Verurteilung droht ihm eine mehrjährige Gefängnisstrafe.
K. arbeitete über Jahre mit fingierten Rechnungen, um seine Glücksspielsucht zu finanzieren. Einige Fälle sind bereits verjährt. Deshalb soll es in dem Prozess um eine Summe von 4,6 Millionen Euro gehen, die der Ex-Herstellungsleiter durch Scheinrechnungen erhielt. Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Beschuldigten in 29 weiteren Fällen einen zweiten Haftbefehl erlassen, bei dem es um Schmiergeldzahlungen und Sachleistungen geht. Der Schaden wird auf knapp 200.000 Euro beziffert.

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