24 Mio. Dollar für deutsches Startup wooga

Das Berliner Unternehmen wooga gehört zu den fünf erfolgreichsten Social-Games-Entwicklern weltweit. Jetzt sicherte sich das Start-up eine fulminante Finanzspritze: 24 Millionen Dollar pumpen amerikanische Investoren in den Erfinder von Facebook-Spielen wie "Diamond Dash", "Monster World" oder "Bubble Island". "Wir glauben, dass Spielen ein Grundbedürfnis ist, deshalb designen wir Spiele für 100 Prozent der Bevölkerung", kommentierte wooga-CEO Jens Begemann.

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Mit seinen Spielen erreicht wooga (world of gaming) rund 30 Millionen Nutzer bei Facebook. Damit liegt es zurzeit auf Platz vier im Ranking der reichweitenstärksten Social-Games-Entwickler. Gestartet ist das Unternehmen mit fünf Mitarbeitern, heute sind es 85. "Bis Ende 2011 werden wir auf 150 Mitarbeiter aufstocken, derzeit wachsen wir um zwei pro Woche", sagte Begemann.
Dazu können die Berliner das frische Kapital gut gebrauchen. Neu eingestiegen sind die Firmen Highland Capital Partners als Hauptinvestor sowie Tenaya Capital. Außerdem haben die bisherigen Investoren Holtzbrinck Ventures und Balderton Capital ihre Einlagen erhöht. Im Zuge der Investition wird Fergal Mullen von Highland Capital Partners zum Board von wooga dazustoßen. "Wooga erfährt ein explosionsartiges Wachstum loyaler und aktiver Nutzer", kommentiert Mullen. "Sie haben ein ausgezeichnetes Arbeitsverhältnis mit Facebook etabliert und sind bestens aufgestellt, um in Zukunft die erfolgreichsten Social Games zu entwickeln."
Der Markt der Facebook-Spiele wird vom amerikanischen Unternehmen Zynga dominiert. Der Entwickler erreicht mehr als 243 Millionen Spieler weltweit pro Monat. Zu den bekanntesten Titeln der Firma gehören "FarmVille", "CityVille" und "Mafia Wars". Zuletzt gingen die Nutzerzahlen der Amerikaner jedoch zurück. Wooga wächst hingegen stetig.

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