Die stärksten Websites der Fußballclubs

Trotz einer enttäuschenden Saison: der FC Bayern München bleibt im Internet der beliebteste deutsche Fußballclub. 750.000 Fans fanden im April den Weg auf die offiziellen Websites des Vereins - so viele Web-Fans hatte kein anderer Club. Der deutsche Meister Borussia Dortmund folgt gleichauf mit dem Rivalen Schalke 04 auf Platz 2 vor dem HSV und Werder Bremen. In der zweiten Liga setzte sich Hertha BSC klar an die Spitze - vor 1860 München. Drittliga-Internet-Meister ist Dynamo Dresden.

Anzeige

Unsere Traffic-Rankings, die wir alle sechs Monate aus den Daten des Google-Research-Tools Ad Planner erstellen, sind diesmal noch genauer. Gewertet wird ab sofort nicht mehr nur die eine offizielle Haupt-Website des jeweiligen Vereins, sondern alle offiziellen Internetseiten. Angesichts der Tatsache, dass vor allem in der Bundesliga die Clubs Extra-Websites mit unterschiedlichen URLs für Fanshops, Bewegtbildangebote, etc. betreiben, werden die Zahlen und Rankings so noch aussagekräftiger.

750.000 Unique Visitors errechnete der Ad Planner so für die Bayern-München-Websites und URLs fcbayern.telekom.de, fcbayern.de, fcb.tv und fcbayern.t-com.de. Die beiden NRW-Rivalen Dortmund und Schalke folgen gleichauf mit 560.000 unterschiedlichen Besuchern dahinter, ebenfalls gleichauf belegen die Nord-Kontrahenten HSV und Werder Bremen Platz 4. Mit je 240.000 Unique Visitors erreichten sie nur etwa ein Drittel des FC-Bayern-Traffics.

Weit unter dem sportlichen Tabellenplatz bleiben Hannover 96 und Mainz 05. Die beiden deutschen Vertreter in der kommenden Europa-League-Saison kamen im April nur auf 120.000 bzw. 58.000 Internet-Fans und damit auf die Ränge 13 und 17. Letzter ist diesmal der SC Freiburg, das Schlusslicht aus dem Oktober, der VfL Wolfsburg verbesserte sich auf Rang 14. Deutlich besser als in der Liga stehen Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach da: mit jeweils 200.000 Besuchern belegen ihre Websites einen gemeinsamen siebten Platz. Absteiger Eintracht Frankfurt dürfte mit diesen Zahlen im kommenden Jahr die Nummer 1 der zweiten Liga werden.

Der stärkste Club der abgelaufenen Zweitliga-Saison war unterdessen Hertha BSC. Mit 150.000 Unique Visitors hätte man in der Bundesliga immerhin Platz 11 erreicht. Auch der Traditionsverein 1860 München ist im Netz enorm stark. Trotz sportlichem Mittelmaß belegt er im Traffic-Ranking mit 110.000 Fans Platz 2. Der zweite Bundesliga-Aufsteiger FC Augsburg findet sich mit 52.000 hinter dem Karlsruher SC und Fortuna Düsseldorf auf Rang 5, im Oktober war er auf Platz 11 noch nicht so erfolgreich. Erstaunlich schwach ist der DFB-Pokal-Finalist MSV Duisburg im Netz. Womöglich wegen der schwachen Zweitliga-Saison fanden so wenige Fans den Weg auf die Websites des Clubs, dass der Ad Planner keine konkrete Zahl ausspuckt. Das geschieht immer dann, wenn eine Website unter der Marke von ca. 10.000 bis 14.000 Unique Visitors landet. Im Netz wäre der MSV Duisburg damit in die dritte Liga abgestiegen.

Absolut erstaunlich sind weiterhin die Zahlen des Drittligisten Dynamo Dresden. Mit 160.000 Unique Visitors gewinnt der Club nicht nur die Wertung der 3. Liga, sondern hatte auch mehr Besucher auf seiner Website dynamo-dresden.de als alle Zweitliga-Clubs und acht der 18 Bundesliga-Vereine. Auch Hansa Rostock und Eintracht Braunschweig, die beiden aktuellen Aufsteiger, sprangen auf bzw. über die 100.000er-Marke. Am Ende der Tabelle finden sich die Clubs aus Sandhausen und Ahlen, keine Zahlen haben wir logischerweise für die zweiten Mannschaften der Bundesliga-Clubs aus Stuttgart, Bremen und München ermittelt, da sie natürlich keine eigenen Websites betreiben.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige