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Sky: Bayern unschlagbar, Hoffenheim Letzter

Die Bundesliga-Saison 2010/11 ist zu Ende und damit die erste, in der es - zumindest in der Endphase - offizielle Einschaltquoten der Sky-Übertragungen gab. Während Borussia Dortmund verdient Deutscher Meister wurde, liegt bei den Sky-Quoten unangefochten Bayern München vorn. Die wenigsten Zuschauer hatte seit dem 1. April hingegen die TSG Hoffenheim. MEEDIA präsentiert alle Bundesliga-Quoten vom Wochenende - und ein kleines Fazit der letzten sieben Spieltage.

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Beginnen wir mit dem Blick auf den letzten Spieltag der Saison. 1,02 Mio. (Marktanteil: 8,3%) sahen insgesamt am Samstag ab 15.30 Uhr zu – ein neuer Zuschauerrekord für den Pay-TV-Anbieter seit dem Start der offiziellen Quotenmessung am 1. April. Bei den 14- bis 49-Jährigen kamen 540.000 zusammen (10,7%) – auch das ist eine neue Bestleistung. Die meisten der Fans entschieden sich erneut für die Konferenz: 720.000 (5,9% MA) insgesamt, darunter 370.000 14- bis 49-Jährige (7,4% MA).

Erfolgreichstes Einzelspiel war erneut das des FC Bayern. 150.000 sahen das 2:1 gegen den VfB Stuttgart, darunter 90.000 14- bis 49-Jährige. Mit großem Abstand folgen vier Spiele mit jeweils 30.000 Sky-Zuschauern: DortmundFrankfurt (10.000 14- bis 49-Jährige), HamburgMönchengladbach (20.000 14- bis 49-Jährige), KölnSchalke (30.000 14- bis 49-Jährige) und HannoverNürnberg (gerundet: 0 14- bis 49-Jährige). Auf 20.000 Zuschauer und 10.000 14- bis 49-Jährige kam das Match zwischen Mainz und St. Pauli, auf insgesamt 10.000 und 0 14- bis 49-Jährige das zwischen Kaiserslautern und Bremen.

Zwei Spiele verzeichneten sogar weniger als 5.000 Zuschauer und damit offiziell 0,00 Mio.: Freiburg gegen Leverkusen und Hoffenheim gegen Wolfsburg. Damit kamen die Wolfsburger trotz spannendem Abstiegskampf zum zweiten Mal hintereinander auf 0,00 Mio. Zuschauer. Entweder der Club hat also unter den Sky-Abonnenten extrem wenige Fans – oder aber sie haben die Konferenz gesehen, um sich das komplette Bild des Abstiegskampfes zu machen. Die Zusammenfassungen sahen in "Sky90 Extra" ab 17.25 Uhr schließlich noch 370.000 (2,0%) Fans, darunter 190.000 14- bis 49-Jährige (2,9%). "Samstag Live!" fand hingegen wieder nur vor einem sehr kleinen Publikum statt: 40.000 (0,1%) waren es insgesamt, 20.000 (0,2%) bei den 14- bis 49-Jährigen.

Wie sieht nun also das Fazit aus den Spieltagen 28 bis 34 aus, dessen Zuschauerzahlen erstmals offiziell veröffentlicht wurden? Zum Einen lässt sich sagen, dass die Bundesliga mit großem Abstand der wichtigste Publikumsmagnet des Pay-TV-Anbieters ist. Während selbst die Champions-League-Auftritte von Schalke 04 auf maximal 500.000 Zuschauer und spannende Spielfilm-Premieren auf maximal 220.000 Seher kamen, erreichte man mit der Bundesliga bis zu 1,02 Mio. Fans. Vor allem der Samstagnachmittag – mit der beliebten Konferenz – ist dabei ein großer Quotenbringer.

1,02 Mio. Zuschauer – das bedeutet aber gleichzeitig auch, dass viele Millionen Leute, in deren Haushalt ein Sky-Abo verfügbar ist, nicht regelmäßig die Bundesliga schauen – selbst in der spannenden Schlussphase der Saison nicht. Sehr überschaubar sind zudem meist die Zuschauerzahlen der Eigenformate "Mein Stadion" und "Samstag Live!", erfolgreicher sind natürlich die Bundesliga-Zusammenfassung "Alle Spiele, alle Tore" und die Diskussionsrunde "Sky90", die zwar nicht mit dem "Doppelpass" von Sport1 mithalten kann, am 10. April aber beispielsweise immerhin 270.000 Zuschauer verzeichnete.

Unter den Bundesliga-Vereinen ist der FC Bayern der ganz klare Quotenkönig der Sky-Abonnenten. 350.000 Zuschauer sahen im Durchschnitt die sieben FCB-Spiele seit dem 1. April. Auf den weiteren Plätzen folgen Schalke 04 (270.000) und Borussia Mönchengladbach (230.000). Meister Dortmund belegt mit 190.000 Sehern Platz 4. Die wenigsten Zuschauer verzeichneten seit dem 1. April der HSV und Kaiserslautern (jeweils 100.000), sowie Hannover und Hoffenheim (jeweils 90.000). Natürlich sind diese Zahlen mit einiger Vorsicht zu genießen, da Spiele am Freitag, Samstagabend oder Sonntag wegen fehlender Konkurrenz grundsätzlich mehr Zuschauer haben als die am Samstag um 15.30 Uhr, wenn fünf oder mehr Spiele parallel laufen. Vereine, die seltener um 15.30 Uhr gespielt haben, hatten also Vorteile. Wertet man nur die 15.30-Uhr-Spiele, so liegen die Bayern mit 210.000 Fans trotzdem vorn, dahinter folgt nun Mönchengladbach (120.000), Letzter ist Bayer Leverkusen mit nur 10.000 Zuschauern.

Am 5. August startet die Bundesliga-Saison 2011/12. Sie wird die erste komplette Saison mit Sky-Quoten. MEEDIA wird natürlich pünktlich mit der Rubrik "Alle Spiele, alle Tore" zurück sein – und wird die Bundesliga-Zuschauerzahlen des Pay-TV-Anbieters dann noch anschaulicher aufbereiten – u.a. mit einer wöchentlich aktualisierten Quoten-Tabelle der 18 Vereine.

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