Journalisten-Streik bei der Saarbrücker Zeitung

Zum ersten Mal in der Geschichte der Saarbrücker Zeitung haben Redakteure und weitere Verlagsmitarbeiter gestreikt. Das berichtet die Saarländische Online-Zeitung. Sie schlossen sich dem Aufruf des Deutschen Journalisten-Verbands und Verdi an und forderten eine Beschäftigungssicherung sowie eine lineare Gehaltsanhebung.

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Der Warnstreik der Verlagsangestellten dauerte von 8.00 Uhr bis 10.00 Uhr, der der Redaktion von 10.30 Uhr bis 14.30 Uhr. Ebenfalls gestern trafen sich Mitglieder des Verlagsausschusses, des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung der Verlagsgruppe Holtzbrinck, zu der die Saarbrücker Zeitung gehört.
Ein Angebot seitens Holtzbrinck steht noch aus. Zudem weigere sich der Verlag bislang, mit den Gewerkschaften über einen Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und Vereinbarungen zur Beschäftigungssicherung zu verhandeln, heißt es bei der Saarländischen Online-Zeitung.
Holtzbrinck trennte sich in den vergangenen Monaten verstärkt von journalistischen Angeboten. Zuletzt verkaufte der Konzern das IT-Portal Golem.de. Zudem wurde immer wieder spekuliert, dass die Würzburger Main-Post, der Südkurier sowie die Saarbrücker Zeitungsgruppe zum Verkauf stünden.

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