Helmut Fiebig ist tot

Der Filmkritiker und langjährige Chefredakteur der Zeitschrift Cinema, Helmut Fiebig, ist tot. Er starb am Mittwoch in Hamburg an den Folgen einer kurzen, schweren Infektionskrankheit und wurde nur 55 Jahre alt. Der Journalist hatte die größte deutsche Filmzeitschrift von 1996 bis 2008 geleitet, bevor er sich aus privaten Gründen aus dem operativen Geschäft zurückzog. Er blieb dem Burda-Blatt als Berater verbunden und war Gesellschafter des Oxo-Media-Verlags.

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Andreas Mayer, Verlagsgeschäftsführer der inzwischen zur Burda News Group gehörenden Verlagsgruppe Milchstrasse zollt dem Verstorbenen in einer Mitteilung hohen Respekt: "Helmut Fiebig hat als Chefredakteur von Cinema über zwölf Jahre das Blatt geprägt und es erfolgreich durch die sich verändernde Kino- und Filmlandschaft navigiert. Er überzeugte uns alle in Redaktion und Verlag nicht nur als leidenschaftlicher Journalist und Cineast, sondern er genoss durch alle Reihen große Sympathien und Anerkennung, weil er ein aufrechter und warmherziger Mensch war."

Sein Weggefährte und Nachfolger als Cinema-Chefredakteur, Artur Jung, erklärte: "Helmut Fiebig war ein außergewöhnlicher Mensch, ein verlässlicher Freund, einer der mitfühlte und Anteil nahm. Darüber hinaus habe ich in Helmut Fiebig in den 15 Jahren unserer Zusammenarbeit als versierten Cineasten und inspirierenden Journalisten kennen gelernt. Wir haben gemeinsam beruflich viel erlebt und ich habe viel von ihm gelernt. Ich kann meine Trauer nicht in Worte fassen und bin dankbar für die Zeit, die ich mit ihm hatte. Er wird mir und allen Freunden bei Cinema fehlen."

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