Henri Nannen Preis: alle Gewinner

In Hamburg wurde zum siebten Mal der Henri Nannen Preis verliehen. Seit Freitag Abend stehen die Gewinner aus 791 eingesandten Arbeiten fest. Der begehrte Egon Erwin Kisch-Preis geht in diesem Jahr an René Pfister vom Spiegel für sein Porträt des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Den Preis in der Kategorie Humor gewann Hans Zippert von der Welt und für die beste investigative Leistung wurde Christine Kröger vom Weser-Kurier ausgezeichnet. 1200 Gäste feierten bei der G+J-Gala.

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Bereits vorher stand fest, dass Wolf Schneider die Auszeichnung für sein Lebenswerk erhalten würde. Verliehen wurden die mit 35.000 Euro dotierten Preise im Deutschen Schauspielhaus. Erst einen Tag vor der Verleihung hatte sich die Jury getroffen, um die Gewinner zu bestimmen. Zu den Juroren gehören unter anderem der Geo-Chefredakteur Peter-Matthias Gaede, Zeit-Chef Giovanni di Lorenzo, Focus-Herausgeber Helmut Markwort und Frank Schirrmacher, der Herausgeber der Frankfurter Allgemeine Zeitung. Neu in dem Gremium sind in diesem Jahr unter anderem die taz-Macherin Ines Pohl, Spiegel-Mann Mathias Müller von Blumencron und der SZ-Chefredakteur Kurt Kister.

Die Preisträger in der Übersicht:

Reportage: René Pfister (Der Spiegel)

Dokumentation: Ulrike Demmer, Markus Feldenkirchen, Ullrich Fichtner, Matthias Gebauer, John Goetz, Hauke Goos, Jochen-Martin Gutsch, Susanne Koelbl, Shoieb Najafizada, Christoph Schwennicke, Holger Stark (Der Spiegel)

Investigation: Christine Kröger (Weser-Kurier)

Humor: Hans Zippert (Die Welt)
 
Fotoreportage: Stephan Vanfleteren (Du – Zeitschrift für Kultur)

Sonderpreis: Susanne Leinemann (Zeit Magazin)

Weiterführende Informationen über die preiswürdigen Arbeiten und Autoren, sowie die Begründungen der Jury können Sie auf henri-nannen-preis.de nachlesen.

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