Das sind Springers Nachwuchs-Preisträger

Zum 20. Mal wurde der Axel-Springer-Preis für junge Journalisten, die bedeutendste Auszeichnung für Nachwuchsreporter im deutschsprachigen Raum, im Berliner Axel Springer-Haus verliehen. Vor 350 geladenen Gästen aus Medien, Kultur und Politik zeichneten die vier unabhängigen Jurys in den Kategorien Print, Fernsehen, Hörfunk und Internet 12 Beiträge aus. Darüber hinaus wurden 13 herausragende Leistungen lobend erwähnt. Insgesamt wurden 54.000 Euro an Preisgeldern vergeben.

Anzeige

Mit ersten Preisen ausgezeichnet wurden in der Kategorie Print überregional Alard von Kittlitz (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Print regional Katrin Blum (Stuttgarter Zeitung) und Print Wochen- und Monatstitel Gerald Drißner (österreichisches Magazin Datum). In der Kategorie Fernsehen hat Fritz Ofner (ZDF/3sat), in der Kategorie Hörfunk Tina Hüttl (Deutschlandradio Kultur) und in der Kategorie Internet Michael Hauri (www.2470media.eu)‘>
„Mit diesem Preis will die Axel Springer Akademie exzellenten Journalismus würdigen und fördern,“ sagte Marc Thomas Spahl, Direktor der Akademie. „Was mich im 20. Jubiläumsjahr besonders freut ist, dass wir mit fast 900 Einreichungen so viele Bewerber wie noch nie in der Geschichte des Preises hatten, darunter sind sehr viele beeindruckende Arbeiten. Unseren Juroren, die wohlgemerkt keine Vorjury in Anspruch nehmen, sondern alles selbst begutachten, ist die Auswahl alles andere als leicht gefallen.“

Gastredner des Abends war der Schriftsteller, Fernsehmoderator, Drehbuchautor und Journalist Benjamin von Stuckrad-Barre, der unter anderem für B.Z., die Welt-Gruppe und den Rolling Stone schreibt.

Die Auszeichnung wird jährlich rund um den Geburtstag Axel Springers von der nach ihm benannten Akademie vergeben. Gestiftet wurde der Preis 1991 von seinen Erben und der Axel Springer AG. Er richtet sich an Autoren, die bei Veröffentlichung ihrer Beiträge nicht älter als 33 Jahre alt waren. Die Ausschreibung für den 21. Axel-Springer-Preis für junge Journalisten beginnt Ende Oktober 2011. Und das sind die Sieger im Einzelnen:

Die Preisträger in der Kategorie Print

Jury-Sprecher: Michael Hanfeld (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

1. Preis Überregionale/Nationale Beiträge:

– Alard von Kittlitz, „Die Namenlosen“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Ausgabe vom 17. April 2010

1. Preis Lokale/Regionale Beiträge: 

– Katrin Blum, „Ich will’s wiederhaben“, Stuttgarter Zeitung, Ausgabe vom 8. Juni 2010

1. Preis Wochen-/Monatspublikationen: 

– Gerald Drißner, „Glücklich ist tot“, Österreichisches Magazin DATUM, Ausgabe 11/2010


Die Preisträger in der Kategorie Fernsehen

Jury-Sprecherin: Bettina Schausten (ZDF)

1. Preis: 

– Fritz Ofner, „Fremde Kinder: Von Bagdad nach Dallas“, ZDF/3sat, gesendet am 19. Dezember 2010

2. Preis: 

– Anke Hunold, „Brüten für den Weltmarkt – Das Hühnerimperium an der Nordsee“, NDR, gesendet am 24. Oktober 2010 in der ARD

3. Preis: 

– Basil Honegger, „Fehlgebildete Säuglingsherzen – Wenn das Leben mit einer Operation beginnt“ , SF 1, gesendet vom 18. Januar bis 15. Februar 2010


Die Preisträger in der Kategorie Hörfunk

Jury-Sprecherin: Aneta Adamek (Radio Fritz des rbb)

1. Preis: 

– Tina Hüttl, „Der Bürgermeistermacher“, Deutschlandradio Kultur, gesendet am 14. November 2010

2. Preis: 

– Carolin Courts , „Unfallkreuze – Die Seele scheint an diesen Ort gebunden“, WDR 5, gesendet am 28. Dezember 2010

3. Preis: 

– Nadine Dietrich, „Eichhörnchens permanente Revolte“, Deutschlandfunk, gesendet am 7. Dezember 2010

Die Preisträger in der Kategorie Internet

Jury-Sprecher: Rowan Barnett (BILD.de)

1. Preis: 

– Michael Hauri, „Islam-Konvertiten“, www.2470media.eu,‘>
2. Preis: 

– Felix Zeltner, „Tonspur – Musik auf sechs Kontinenten“, www.tonspur.arte.tv, online seit Januar 2010

3. Preis: 

– Ole Reißmann und Maria Marquart, „Anti-Castor-Protest 2010“, www.spiegel.de, online seit November 2010

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige