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Quartalszahlen: Google enttäuscht Analysten

Schlechter Auftakt der turnusmäßigen US-Quartalsaison: Wie schon des öfteren in der Vergangenheit werden Google bei Bekanntgabe seiner Unternehmensergebnisse die hohen Wall-Street-Erwartungen zum Verhängnis. Obwohl die Internet-Suchmaschine die Gewinnschätzungen nur marginal verfehlt und bei den Umsätzen die Flüsterschätzungen sogar übertreffen kann, kommt die Aktie im nachbörslichen Handel hart unter die Räder – Börsianer strafen Google mit einem Minus von 32 Dollar oder fast 6 Prozent ab.

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Schlechter Auftakt der turnusmäßigen US-Quartalsaison: Wie schon des öfteren in der Vergangenheit werden Google bei Bekanntgabe seiner Unternehmensergebnisse die hohen Wall-Street-Erwartungen zum Verhängnis. Obwohl die Internet-Suchmaschine die Gewinnschätzungen nur marginal verfehlt und bei den Umsätzen die Flüsterschätzungen sogar übertreffen kann, kommt die Aktie im nachbörslichen Handel hart unter die Räder – Börsianer strafen Google mit einem Minus von 32 Dollar oder fast 6 Prozent ab.

Alles andere als ein Traumstart für den neuen Google-CEO Larry Page: Zehn Tage nach seinem Amtsantritt als neuer Vorstandsvorsitzender des mit weitem Abstand wertvollsten Internetkonzerns der Welt muss der 38-jährige Mitbegründer von Google die erste Schlappe verdauen – die neusten Quartalszahlen werden von der Wall Street alles andere als wohlwollend aufgenommen.

Dabei hat sich Google nicht viel vorzuwerfen: Der Internetriese konnte nach Handelsschluss an der Wall Street Unternehmensergebnisse für das erste Quartal bekanntgaben, die wie erwartet über dem Vorjahr lagen. Nur nicht über den Analystenschätzungen: Statt der prognostizierten 8,13 Dollar je Aktie verdiente Google "nur" 8,08 Dollar je Anteilsschein. Das entsprach einem Nettogewinn von 2,3 Milliarden Dollar oder 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

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Kostenexplosion verschreckt Börsianer
Auf der Umsatzsseite konnte Google die Wall Street-Schätzungen sogar leicht schlagen: Der Suchmaschinenriese erlöste 8,58 Milliarden Dollar bzw. nach Abzug der Transaktionskosten 6,54 Milliarden Dollar netto.  Der Durchschnitt der befragten Analysten hatte nur mit 6,32 Milliarden Dollar gerechnet. Das entsprach einem Plus von 29 Prozent.

Trotzdem war "gut" wieder einmal nicht gut genug. Die Google-Aktie wurde im nachbörslichen Handel an der Wall Street um fast 6 Prozent oder 32 Dollar auf nur noch 546 Dollar nach unten durchgereicht. Vor allem die steigenden Kosten beunruhigten Börsianer.

Aufs Jahr hochgerechnet stiegen die Gehälter um happige zehn Prozent. Allein über 1900 neue Mitarbeiter begannen bei Google seit Januar. Die getätigen Investitionen stiegen im ersten Quartal auf 890 Millionen Dollar, Mitarbeiteroptionen verschlangen allein 432 Millionen Dollar. 

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