Schlott schließt Broschek-Druckerei in Hamburg

Burda und Bertelsmann sollen sich für Teile des insolventen Druckkonzerns Schlott interessieren. Nicht aber für die Broschek-Druckerei in Hamburg. Wie das Handelsblatt berichtet, sprang in letzter Minute ein potentieller Investor ab, so dass der Insolvenzverwalter Siegfried Beck die Broschek Tiefdruck GmbH und die Broschek Service GmbH nun geordnet stilllegen muss.

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In Hamburg sind von der Schließung rund 200 Arbeitsplätze betroffen. Die Schlott-Gruppe, immerhin der zweitgrößte Tiefdrucker in Europa, hatte Ende März das Insolvenzverfahren eröffnet. Seit dem sind mehrere Medienunternehmen an Teilen des Unternehmens interessiert.

Laut Handelsblatt haben vor allem Burda und Prinovis, ein Joint-Venture von Bertelsmann und der Axel Springer AG, ein Auge auf die Tiefdruckerei Sebald in Nürnberg geworfen. Gegenüber der Wirtschaftszeitung bestätigte ein Prinovis-Sprecher, dass man sich derzeit die Schlott-Bücher genau anschaue.

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