taz bittet Online-Leser zur Kasse

Die taz hat eine neue Web-Kampagne gestartet. Unter dem Titel "taz-zahl-ich" ruft sie die Leser ihres Online-Portals zum freiwilligen Bezahlen auf. Das Berliner Blatt bietet nun neben Flattr-Überweisungen auch die Möglichkeit, per Handy, Paypal, Kreditkarte, Lastschrift oder taz-Konto zu zahlen. Zuletzt verbuchte es freiwillige Gutschriften für Internetartikel in Höhe von rund 1.700 Euro pro Monat.

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Die taz nennt ihre neue Kampagne eine Abkehr von der "Gratiskultur im Internet" hin zur "Kultur der Fairness". "Uns geht es dabei nicht nur darum, für die taz ein Finanzierungsmodell zu finden", schreibt taz.de-Leiter Matthias Urbach. "Wir wollen eine ‚Kultur der Fairness‘ im Netz etablieren, die es auch Bloggern, Künstlern und Initiativen erleichtert, ihre Arbeit zu finanzieren."
Im Jahr 2010 nahm die taz nach eigenen Angaben rund 250.000 Euro durch Internetwerbung ein. Damit konnte sie "annähernd die Hälfte der Mehrausgaben für ihr Online-Angebot decken". Klar sei aber auch, dass das nicht reichen wird. Und es sei auch nicht klug, sich zu stark von Anzeigen abhängig zu machen.

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