Google beteiligt sich an deutschem Solarpark

Google wird grün: Das Internetunternehmen steigt nun auch in Europa in den Markt für erneuerbare Energien ein. In Brandenburg an der Havel will es sich an einem Solarpark beteiligen. Der Suchmaschinenriese plant, dort rund 3,5 Millionen Euro zu investieren.

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Nach Investitionen in zwei US-amerikanische Windprojekte ist das Brandenburger Photovoltaik-Kraftwerk Googles erstes Energieprojekt außerhalb der USA. "Deutschland zählt bei der Entwicklung erneuerbarer Energien seit vielen Jahren zur Weltspitze", erklärt Benjamin Kott, Clean Energy Advocacy Manager bei Google. "Das Land verfügt über gute Rahmenbedingungen, die Bürger stehen sauberer Energie positiv gegenüber und die deutschen Hersteller liefern hervorragende Technologie".
Die bereits fertiggestellte Photovoltaikanlage liefert pro Jahr rund 18 Millionen Kilowattstunden Strom und zählt zu den größten Deutschlands. Als Co-Investor fungiert der deutsche Finanzinvestor Capital Stage, der nach eigenen Angaben der größte unabhängige Betreiber von Solarparks in Deutschland ist.
Die Anlage liegt auf einem 47 Hektar großen Areal, das bis Anfang der 90-er Jahre für militärische Zwecke genutzt wurde. In Zukunft kommt von dort Strom für rund 5.000 Haushalte in Brandenburg und Umgebung.
"Google versteht seine Beteiligung als wichtigen Beitrag zur Förderung klimafreundlicher Energie – aber auch als solide finanzielle Investition. Diese ‚doppelte Dividende‘ macht Investitionen in erneuerbare Energien besonders attraktiv ", erläutert Benjamin Kott.

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