Frankfurter Rundschau plant Stellenabbau

Bei der Frankfurter Rundschau fallen offenbar 40 bis 50 Stellen weg. Das sei eine Folge der geplanten Redaktionsumstrukturierung, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Ihr zufolge soll die Berliner Zeitung, die ebenfalls zum Verlag M. DuMont Schauberg gehört, die FR künftig mit politischen Berichten von bundespolitischer Bedeutung beliefern.

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Die in Berlin ansässige "DuMont Redaktionsgemeinschaft" beliefert bereits den Kölner Stadtanzeiger und die Mitteldeutsche Zeitung mit Artikeln aus der Hauptstadt. Mit dieser Maßnahme werde "das Wesen der FR" auf eine Weise beschnitten, "dass von echter publizistischer Eigenständigkeit streng genommen keine Rede mehr sein kann", bilanziert die Süddeutsche.
Die FR schreibt seit Jahren Verluste im zweistelligen Millionenbereich. Erst gestern wurde bekannt, dass die Geschäftsführung des Druck- und Verlagshauses im Haustarifvertrag die Klausel gestrichen hatte, die betriebsbedingte Kündigungen untersagt hatte.

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