G+J: P.M. versucht den Web-Neustart

Lange galten die Wissensmagazine als Boom-Segment im Print-Markt. Doch mittlerweile sinken auch die Auflagen von P.M., Welt der Wunder & Co. Zeitgleich gelang es nicht, die Web-Angebote so attraktiv zu gestalten, um die Kiosk-Verluste aufzufangen. Mit einem Relaunch will Gruner + Jahrs P.M.-Reihe das nun ändern. Die Hamburger setzen auf mehr redaktionelle Inhalte und ein Dossier-Konzept, das einzelne Schwerpunkte wie Geheimbünde, Außerirdische oder das antike Rom stärker in den Fokus rückt.

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Lange galten die Wissensmagazine als Boom-Segment im Print-Markt. Doch mittlerweile sinken auch die Auflagen von P.M., Welt der Wunder & Co. Zeitgleich gelang es nicht, die Web-Angebote so attraktiv zu gestalten, um die Kiosk-Verluste aufzufangen. Mit einem Relaunch will Gruner + Jahrs P.M.-Reihe das nun ändern. Die Hamburger setzen auf mehr redaktionelle Inhalte und ein Dossier-Konzept, das einzelne Schwerpunkte wie Geheimbünde, Außerirdische oder das antike Rom stärker in den Fokus rückt.

Unter der Online-Dachmarke Pm-magazin.de werden die Titel P.M. Magazin, P.M. History, P.M. Fragen & Antworten, P.M. Biografie, P.M. Perspektive und die P.M. Trainer-Reihe zusammengefasst. Die Trennung der einzelnen Titel erfolgt nur noch über ein kleines Logo auf den Artikelseiten, das anzeigt, aus welchem Heft die Story stammt.

"Mit unserem redaktionellen Dossier-Konzept, unserer modernen, großzügigen Optik und vielfältigen Verlinkungen zu Facebook wollen wir mit der Website einerseits unserer Stammleserschaft einen noch besseren Service bieten und andererseits neue Leser für die Marke P.M. gewinnen", so Hans-Hermann Sprado, Chefredakteur des P.M. Magazins und Herausgeber der P.M.-Blätter.

Auch der Verlagsleiter Ulrich Sommer glaubt, dass man mit dem Relaunch ein "sehr attraktives Schaufenster für unsere Marken, unsere Magazine und Merchandising-Produkte" geschaffen hat. "Es ist ein wichtiger Schritt, um die Vielfalt des P.M.-Portfolios unseren Lesern noch besser zu präsentieren."

Bislang konnte der Auftritt dem Auftrag des Herausgebers und des Verlagsleiters nicht gerecht werden. So erreichte das Portal im Februar lediglich 199.755 Visits. Das ist für ein Magazin mit einem Gesamtverkauf von 283.598 Exemplaren eine enttäuschende Zahl.

Das Magazin verlor in den vergangenen zwölf Monaten zwölf Prozent seiner Auflage. Innerhalb der vergangenen fünf Jahre liegt das Minus sogar bei 31 Prozent. Der Konkurrent aus dem Bauer-Verlag, Welt der Wunder, hat jedoch auch mit Verlusten zu kämpfen. So musste der Rivale gerade ein Minus von 19 Prozent innerhalb eines Jahres verbuchen. Insgesamt kommt Welt der Wunder auf eine Auflage von 263.012 Exemplare.

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