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Das SmartPad ist Müll? Von wegen!

Der September ist vorbei, die Frist abgelaufen. Haben Sie noch eines dieser SmartPads bekommen? Dieses Tablet von DSL-Anbieter 1&1? Nein? Dann seien Sie froh. Das Gerät ist langsam, das Display schwach, das Gehäuse schwer und alles andere als ein Augenschmeichler. Doch das ist kein Grund, das Gerät abzuschreiben. Wir konnten das Gerät testen und haben uns neun (nicht ganz ernst gemeinte) Szenarios überlegt, in denen Sie das SmartPad doch noch sinnvoll einsetzen können, ohne sich zu blamieren.

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Der September ist vorbei, die Frist abgelaufen. Haben Sie noch eines dieser SmartPads bekommen? Dieses Tablet von DSL-Anbieter 1&1? Nein? Dann seien Sie froh. Das Gerät ist langsam, das Display schwach, das Gehäuse schwer und alles andere als ein Augenschmeichler. Doch das ist kein Grund, das Gerät abzuschreiben. Wir konnten das Gerät testen und haben uns neun (nicht ganz ernst gemeinte) Szenarios überlegt, in denen Sie das SmartPad doch noch sinnvoll einsetzen können, ohne sich zu blamieren.

Vorab: 1&1 hat alles richtig gemacht. Sie haben sich etwas getraut und aus Ihren Fehlern gelernt. Abseits vom monatelangen PR-Desaster des WeTabs kündigte das Internet-Unternehmen kurzerhand sein eigenes Tablet an: das SmartPad. Kostenlos. Zum passenden DSL-Tarif. Die Vorfreude war groß. Doch das Gerät enttäuschte grandios. 1&1 zog die einzig richtige Konsequenz und rührt seit einiger Zeit nicht mehr die Werbetrommel. Die Restposten werden noch unter die Leute gebracht, nachproduziert wird keinesfalls. Trotzdem war der DSL-Anbieter noch so lieb, unserer Redaktion ein Testgerät zu schicken.

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Und ohne Übertreibung: Das SmartPad ist das schlechteste Stück Technik, das ich seit langem in den Händen halten durfte. Das Display ist weder hell noch hochauflösend genug, um Spaß zum machen. Das Gerät ist schwer, das Plastik wirkt billig, es "toucht" nur, wenn man den Finger beinahe durchs Display presst, der Akku hält maximal einen halben Tag, alles ruckelt oder läuft viel zu langsam.

Für alle, die mittlerweile ein SmartPad Ihr eigen nennen dürfen und für alle Zweifler haben wir uns acht Szenarios überlegt, in denen Sie das Gerät trotzdem noch sinnvoll nutzen können.

Als bombige Buchstütze


Sie glauben, alles am SmartPad ist nutzlos? Weit gefehlt! Zugegeben: Die installierste eReader-Software ist unfassbar langsam. Doch der an der Rückseite applizierte Ständer ist ein wahres Multifunktionstool. Einfach das SmartPad umdrehen und den Ständer im 45-Grad-Winkel aufstellen. Voila! Dem Lesespaß mit einem "echten" Buch sind keine Grenzen gesetzt.

Als bootfähiges Bügeleisen

Ok. Das SmartPad arbeitet ohne Wasserdampf. Aber wenn Sie das Tablet lange genug auf die Heizung legen und später fest genug aufdrücken, können Sie mit diesem Wunderwerk der Technik sogar Hemden bügeln. Falls Ihnen das zu gewagt ist, taugt es immerhin noch zum Briefbeschwerer.

Als gigantische Geldklammer

Tja, Sie dachten vermutlich, dass die gute alte Geldklammer aus der Mode gekommen ist. Doch das SmartPad bringt das Accessoire des reichen Mannes ins Jahr 2010. Lassen Sie die iPad-Jünger links liegen und zeigen Sie den Apple-Fanboys, wo das Kapital steckt.

Als heftige Handyhängematte

Sie merken schon. Das Potenzial eines SmartPads zeigt sich erst auf den zweiten und dritten Blick. Smartphonebesitzer können das 1&1-Tablet als Ladestation für Ihre iPhones und Blackberrys nutzen. Einfach den Ständer bis zum Anschlag aufkippen. Schon ist das geliebte Gerät während des Ladevorgangs vor Haustieren und Kleinkindern geschützt.

Als klobiges Kaffeetablet(t)

Selbst bei Kaffee und Tee macht das SmartPad eine gute Figur. Und überlegen Sie mal: Welches Kaffeetablett, das Sie kennen, zeigt nebenbei noch in tollen Farben das Wetter an? Selbst dunkle Schokolade mit karamellisierten Erdnüssen bringen das Gerät nicht ins Schwitzen.

Als wuchtige Wetterstation

Brauch ich einen Regenschirm? Oder eine Sonnenbrille? Mit dem SmartPad am Frühstückstisch sind Sie stets bestens informiert. Für viel mehr taugt es auch nicht. Wenn Sie die daneben aufgelisteten News lesen wollen, öffnet sich nach einiger Zeit ein Browser und meldet, dass kein Flash installiert wurde. Falls Sie Flash installieren wollen, werden Sie sanft daran erinnert, dass sich kein Speicher im Gerät befindet und Sie doch bitte eine SD-Karte einlegen sollen. Aber wer braucht schon Flash zum Frühstück?

Als schnittiges Schneidebrettchen

Jedes andere Tablet wäre bei dieser Prüfung in die Knie gegangen. Dieser robuste Plastikkorpus übersteht auch Hundezähne, Hagelstürme und den Sturz aus einem Hochhaus. Auf der digitalen Wuchtbrumme lässt sich sogar ein Apple schneiden!

Als hilfreicher Handtuchhalter

Technik, die einfach begeistert. Apple ist doch was für Fanboys. Mit dem SmartPad kann auch die moderne Hausfrau etwas anfangen. Lässt sich das Gerät doch sogar als fescher Handtuchhalter in der Küche platzieren. Was will Frau mehr?

Als pixeliger Partygag

Sie suchen nach DEM trendigen Party-Gadget für Berlin-Mitte? Da hätten wir was für Sie…

Nachtrag: Im Rahmen dieses Blogeintrages kamen keine Tablets zu Schaden.

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