ARD bringt zweiten Tukur-„Tatort“

Der Hessische Rundfunk dreht den zweiten "Tatort" mit Ulrich Tukur als LKA-Ermittler Felix Murot. Im November vergangenen Jahres hatte der Schauspieler sein Debüt als Kommissar gefeiert, für das er die Goldene Kamera erhielt. Damals sagte er, dass er sein weiteres Engagement von der Resonanz der Zuschauer abhängig machen werde. Die Quote für "Wie einst Lilly" scheint den 43-Jährigen überzeugt zu haben. Die zweite Episode läuft unter dem Arbeitstitel "Murot in Behandlung".

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Das Ermittler-Debüt für Felix Murot war quotentechnisch ein Erfolg. Im Gesamtpublikum erreichte der Film 8,66 Millionen Zuschauer, darunter 3,01 Millionen 14- bis 49-Jährige. An die Zahlen der beliebtesten Ermittler aus Münster kam Tukur allerdings nicht heran. Allerdings lag das Jubiläumsstück noch immer über dem Durchschnitt. Der "Tatort: Wie einst Lilly" (ARD/ HR) von Regisseur Achim von Borries wurde zum vierzigjährigen Bestehen der Krimireihe gezeigt.
Die Jury der Goldenen Kamera würdigte Tukur als besten Schauspieler. In der Begründung hieß es: "Alles scheint zu verschwimmen: Traum und Wirklichkeit, Vergangenheit und Zukunft, selbst der Edersee sieht aus wie ein Stück vom Mond. Im strapazierten Krimi-Genre gelingt ein Film mit grandiosen Bildern und komplexen Ebenen. Fernsehen im Kinoformat."
Im nächsten "Tatort" ermittelt Murot in einem kleinen Dorf im Taunus. Der Fall scheint aber schon mit dem Ankommen des LKA-Ermittlers geklärt: Der Mörder soll sich selbst gerichtet haben. Der an einem Gehirntumor erkrankte Kommissar will sich auf den Rückweg machen, als er den vermeintlichen Selbstmörder quicklebendig auf der Straße sieht. Murot ist sich nicht sicher, ob ihm sein Tumor diese Vision beschert hat. Fortan ermittelt er inkognito….
Die Dreharbeiten starten am 8. März in Usingen und Umgebung. Ausstrahlungstermin ist voraussichtlich Dezember 2011. In weiteren Rollen spielen u.a. die Kessler-Zwillinge Ellen und Alice, Barbara Philipp, Thomas Thieme, Barbara Philipp, Thomas Thieme, Claudia Michelsen, Tobias Langhoff, Markus Hering, Antoine Monot, Jr. und Sylvester Groth. Das Drehbuch schrieb Daniel Nocke, Regie führt Justus von Dohnany.

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