Groupon-Umsatz explodiert um 2200 Prozent

Die kommenden Börsenstars formieren sich weiter: Wenige Tage nachdem Einzelheiten über die rasante Geschäftsentwicklung bei Zynga bekannt geworden waren, legte ein anderer ganz heißer Wall-Street-Kandidat nach – Groupon. Wie das Wall Street Journal berichtet, sind die Umsätze beim Schnäppchen-Portal 2010 explodiert. Im laufenden Geschäftsjahr werden bereits Milliarden-Erlöse in Aussicht gestellt – und zwar mit Betonung auf dem Plural.

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Die kommenden Börsenstars formieren sich weiter: Wenige Tage nachdem Einzelheiten über die rasante Geschäftsentwicklung bei Zynga bekannt geworden waren, legte ein anderer ganz heißer Wall-Street-Kandidat nach – Groupon. Wie das Wall Street Journal berichtet, sind die Umsätze beim Schnäppchen-Portal 2010 in atemberaubender Geschwindigkeit explodiert.  Im laufenden Geschäftsjahr werden bereits Milliarden-Erlöse in Aussicht gestellt – und zwar mit Betonung auf den Plural.

Es gibt eine Berichtssaison nach der Berichtssaison: Schon vor Wochen haben die großen Internet-Konzerne ihre Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt – und dabei meist überzeugt. Nun ziehen die Internetstars 2.0 nach, die noch gar nicht an der Wall Street sind, ihren potenziellen Investoren aber schon rechtzeitig beweisen wollen, dass sie in bestechender Börsenfrühform sind.

Und tatsächlich – danach sieht es ganz aus. Twitter ist endlich profitabel. Facebooks Gewinne ziehen viel deutlicher an als noch vor Monaten vorhergesagt und lassen die scheinbar absurde Bewertung durch Goldman Sachs plausibler erscheinen. Zynga kann unterdessen noch eine bessere Gewinnmarge als Facebook vorweisen und gilt bereits als das profitabelste Unternehmen der Welt.

Umsatzexplosion: 2200 Prozent in zwölf Monaten
Und Groupon? Das am schnellsten wachsende Unternehmen der Welt ("Forbes") macht seinem Namen alle Ehre: Wie das Wall Street Journal berichtet, kann das Online-Schnäppchenportal für das abgelaufene Jahr bereits einen Umsatz in Höhe von 760 Millionen Dollar vermelden – nach lediglich 33 Millionen Dollar im Vorjahr. In anderen Worten: Die Erlöse zogen in den vergangenen 12 Monaten um unfassbare 2200 Prozent an!

Entsprechend kann für das vom 29-jährigen Gründer Andrew Mason geführte Start-up nur der Himmel die Grenze sein: "Milliarden" – die Betonung liegt auf dem Plural – will Mason in 2011 umsetzen. Wie viel dabei unterm Strich übrig bleibt, verrät Mason jedoch bislang nicht.

Groupon: "Eine der größen Technologiemarken unserer Generation?"

Gleichzeitig weiß der Zuckerberg-Gegenentwurf um die Schnelllebigkeit des Geschäfts und spornt seine Mitarbeiter an. "Zur selben Zeit im nächsten Jahr werden wir entweder eine der größten Technologiemarken unserer Generation sein oder nur eine coole Idee, die von anderen, die härter arbeiten und smarter waren als wir, vorangetrieben wird", schrieb Mason an seine Mitarbeiter.

Zum größten Rivalen LivingSocial, der 2011 eine halbe Milliarde Umsatz anstrebt, hat Groupon jedoch weiter einen komfortablen Vorsprung. Bis zum Jahresende will das Chicagoer Start-up seine Mitglieder auf über 150 Millionen verdreifachen. Bereits heute arbeiten 4000 Mitarbeiter in 565 Städten für Groupon.

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