„Jeopardy“-Computer gewinnt 1 Mio. Dollar

Watson, so heißt er. Der Supercomputer aus dem Hause IBM ist ein wahrer Rätselkönig. In einem dreitägigen "Jeopardy"-Marathon besiegte er zwei der größten Quiz-Profis – und es war nicht einmal annähernd knapp. Ken Jennings (74-facher Jeopardy-Gewinner) und Brad Rutter sammelten zusammen 45.600 Dollar, Watson kam auf 77.147 Dollar. Das berichtet die New York Times. Für seinen Sieg erhält der Supercomputer jetzt auch noch ein Preisgeld von einer Million Dollar.

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Das Preisgeld behält Watson natürlich nicht für sich. Seine Entwickler spenden den Betrag an die Kinderhilfsorganisation World Vision. Für IBM dürfte das Geld beim "Jeopardy"-Marathon sowieso keine Rolle gespielt haben. Stattdessen zeigt Watsons Sieg, dass intelligente Maschinen mittlerweile Menschen verstehen und auf sie reagieren können.
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Watson ist eine "question answering machine", nach der Entwickler von künstlicher Intelligenz schon lange geforscht hätten, schreibt die New York Times. Sie kann Fragen verstehen und darauf antworten. Und auch wenn Watson während der dreitägigen Quizrunde nicht unfehlbar gewesen sei, arbeiteten seine Erfinder bereits an Technologien, die erheblichen Einfluss auf die Tätigkeit von Ärzten oder unsere Kaufentscheidungen haben könnten.

Einen Vorteil gegenüber seinen Konkurrenten hatte Watson bei der "Jeopardy"-Partie allerdings: Während Menschen in der Regel eine Reaktionszeit von einer Sekunde haben, bevor sie auf den Buzzer schlagen, reagiert der Supercomputer innerhalb von zehn Millisekunden. So kam es auch, dass Watson in der zweiten Spielrunde bei 24 von 30 Fragen als Erster antworten durfte.

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