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Top-Quartal: Facebooks Gewinne explodieren

Die Wachstumsdynamik ist erstaunlich: Facebook verdient offenbar viel schneller, viel mehr Geld als bislang angenommen. Beeindruckende 250 Millionen Dollar sollen die Gewinne im abgelaufenen vierten Quartal betragen haben, berichtet das Technologieportal "Alley Insider". Damit hätte Facebook zwischen Oktober und Dezember fast die Hälfte der Einnahmen des Gesamtjahres 2010 eingefahren. Auf 2011 projiziert, erscheint Goldman Sachs’ Bewertung von 50 Milliarden Dollar damit inzwischen alles andere als teuer.

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Die Wachstumsdynamik ist erstaunlich: Facebooks verdient offenbar viel schneller, viel mehr Geld als bislang angenommen. Beeindruckende 250 Millionen Dollar sollen die Gewinne im abgelaufenen vierten Quartal betragen haben, berichtet das Technologieportal "Alley Insider". Damit hätte Facebook zwischen Oktober und Dezember fast die Hälfte der Einnahmen des Gesamtjahres 2010 eingefahren. Auf 2011 projiziert, erscheint Goldman Sachs’ Bewertung von 50 Milliarden Dollar damit inzwischen alles andere als teuer.

Die Entrüstung war so vorhersehbar wie falsch: 50 Milliarden Börsenwert für ein nicht mal sieben Jahre altes Internet-Unternehmen? Unfassbar! So oder so anders lauteten die Ersteinschätzungen, nachdem bekannt wurde, dass Goldman Sachs Facebook-Anteile an seine Klienten anbietet – und zwar auf Basis von vermeintlich stolzen 50 Milliarden Dollar.

Schon Anfang Januar hat MEEDIA darauf hingewiesen, dass diese Bewertung keinesfalls so absurd ist. Nun hat Facebook neue Zahlen zum vierten Quartal veröffentlicht, die selbst die optimistischsten Schätzungen pulverisierten: 355 Millionen Dollar hatte Facebook noch von Januar bis September verdient – allein von Oktober bis Dezember waren es weitere 250 Millionen Dollar, berichtet der "Alley Insider" aus gut unterrichteten Unternehmenskreisen. Das wären beeindruckende 42 Prozent des Jahresgewinns.

Goldman-Bewertung erscheint nach den jüngsten Zahlen nicht mehr teuer

Wächst Facebook weiter in diesem gigantischen Tempo, wäre im laufenden Jahr bereits ein Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 2 Milliarden Dollar denkbar. Das würde auf Basis der Goldman Sachs-Bewertung damit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von nur noch 25 entsprechen.

Verglichen mit anderen Internet-Unternehmen wie Amazon oder Baidu, die aktuell für astronomische KGVs zwischen 40 und 50 den Besitzer wechseln, wäre Facebook damit eher günstig bewertet.

In anderen Worten: Goldman Sachs-Kunden können sich ziemlich glücklich schätzen, wenn sie bei der Emission zum Zuge gekommen sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Investment bei einem absehbaren Börsengang mit einem kräftigen Aufschlag an der Börse gehandelt wird, ist nach dem jüngsten Zahlenwerk nicht gerade gering. Facebook, das wird immer klarer, ist nicht weniger als Wachstumsmonster. 

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