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ARD und ZDF feiern ein Jahr HDTV

ARD und ZDF starteten vor einem Jahr, am 12. Februar 2010, bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver den Regelbetrieb mit HD-Fernsehen. Die Bildschärfe der hochauflösenden Bilder ist bis zu fünfmal höher als bisher. 2010 wurden nach Angaben des Marktforschungsinstituts EITO 9,6 Millionen Flachbildfernseher in Deutschland verkauft.

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Für dieses Jahr wird ein Rekordabsatz von 9,8 Millionen Geräten erwartet. Seit Einführung der ersten HD-fähigen Flachbildfernseher wurden knapp 30 Millionen Geräte verkauft. "Hochauflösendes Fernsehen hat in Rekordzeit die deutschen Wohnzimmer erobert. HDTV kann schon von einem Drittel der 40 Millionen Haushalte geschaut werden", kommentierte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer.

Allerdings fehlten vielen Verbrauchern noch Informationen, wie sie auf ihrem Flachbildfernseher auch wirklich HD-Bilder sehen können. "Viele Zuschauer meinen, dass sie mit einem HD-ready-Gerät automatisch Fernsehsendungen in HD-Qualität schauen", sagte Scheer. Für den Empfang hochauflösender TV-Bilder wird jedoch zusätzlich ein spezieller HD-Receiver benötigt, der in älteren Flachbildgeräten nur selten integriert ist. Aktuelle Modelle hingegen werden meist mit einem eingebauten Receiver ausgeliefert, der den Empfang von HD-Signalen über Kabel oder Satellit ermöglicht. Rund 19 Millionen der verkauften 30 Millionen Flachbildfernseher verfügen laut Bitkom nicht über einen integrierten Receiver.

Alle HD-ready-Fernseher können zudem mit einer Set-Top-Box für den Empfang hochauflösender Fernsehbilder nachgerüstet werden. Nach Angaben der GfK Konsumforschung sind in den vergangenen Jahren 4,7 Millionen dieser HD-fähigen Set-Top-Boxen verkauft worden.

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