Translate: der Dolmetscher fürs Smartphone

Den Dolmetscher in der Hosentasche: Was Google da für Apple-User aus dem Hut gezaubert hat, dürfte einigen Usern die Sprache verschlagen. Dabei hat die App sich genau das Gegenteil zum Ziel gesetzt. Nachdem Googles Translate nur für Android verfügbar war, steht das Übersetzungstool nun auch für das iPhone, den iPod touch und das iPad zum kostenlosen Download bereit. Das Programm übersetzt Sprache und Text in 57 Sprachen. Damit dürfte der Universal-Dolmetscher schnell zum unverzichtbaren Reisebegleiter avancieren.

Anzeige

Google Translate dürfte den meisten Usern nur als Feature für die normale Websuche bekannt sein. Doch seit heute steht der Service auch in App-Form in Apples AppStore zur Verfügung. Das kleine Programm übersetzt eingetippte Wörter und ganze Sätze in 57 Sprachen. Zusätzlich verfügt die App über eine Speech-to-Text-Funktion. Die erkennt gesprochene Wörter und übersetzt diese wiederum in 15 Sprachen.

Auf Knopfdruck gibt das Smartphone auch das Übersetzte als Sprachausgabe in 23 Sprachen wieder. Einmal übersetzt, werden die Texte auf dem iPhone zwischengespeichert. Ansonsten benötigt der Dolmetscher eine bestehende Internetverbindung.

Bei Sprachen mit nicht-lateinischer Schrift fügt die App sogar eine exakte phonetische Umschrift bei, die die Aussprache erleichtern soll. Ist es einmal zu laut, als dass Ihr Gegenüber Sie verstehen könnte, wird der übersetzte Text in großen Lettern angezeigt, wenn Sie das Gerät im Querformat halten. Darüber hinaus lässt sich der Text auch markieren, kopieren und an anderer Stelle einfügen.

Für Android-Handys gibt es Google Translate schon seit rund einem Jahr. Mitte Januar hatte Google der App ein Update verpasst, wodurch das Programm simultan vom Englischen ins Spanische übersetzt.                

Die Einsatzmöglichkeiten sind unbegrenzt. Schüler und Studenten können damit ihre Aussprache trainieren. Touristen können sich in fremden Ländern besser verständigen.  Bei einem ersten Kurztest machte die App einen soliden Eindruck. Die Texteingabe funktionierte tadellos. Bei der Spracheingabe muss der User noch etwas langsamer formulieren.               

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige