Die besten iPad-Apps für jede Lebenslage

Gut ein Jahr hat Apples iPad schon auf dem Buckel. Was anfangs skeptisch beäugt wurde, hat sich in dieser Zeit zum absoluten Verkaufsschlager entwickelt. Während man in den Anfängen noch über zu wenig Apps meckerte, verfügt der iPad-Store mittlerweile über viele nützliche Programme. Aber auch viel Software, die nicht hält, was sie verspricht. Wir haben die wichtigsten Apps aus den Bereichen Social Media, Produktivität, Unterhaltung, Games und Information für Sie zusammengestellt.

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Social Media
Tweetdeck: Natürlich können Sie auch die offzielle Twitter-App nutzen, doch Tweetdeck bietet ein gut strukturiertes Layout und hat seit kurzem einen großen Vorteil. Tweets, die länger als 140 Zeichen sind, können trotzdem veröffentlicht werden. Möglich macht das ein Dienst namens Deck.ly. Der erkennt automatisch, ob ein Text zu lang ist und verweist per Link auf den vollständigen Text. Die Entwickler arbeiten momentan an einer Portierung für das iPad. Kostenlos

Flipboard: Dank des brillanten Displays kommen Magazine auf dem iPad besonders gut rüber. Flipboard ist allerdings kein gewöhnliches Magazin. Die App verbindet sich mit ihren Facebook- und Twitteraccounts und generiert aus den geposteten Inhalten ihrer Kontakte ein Magazin aus Bildern, Videos, Texten und Statusmeldungen. Sozusagen ein soziales Magazin. Absolut gewöhnungsbedürftig, aber in jedem Fall einen Blick wert. Kostenlos

Facepad: Eine offizielle App von Facebook gibt es für das iPad nicht. Dessen Gründer Mark Zuckerberg vertritt die These, dass das iPad nun mal kein mobiles Gerät sei. Die kostenlose App Facepad erfüllt ihre Aufgabe aber ganz gut und bietet alles, was der User braucht, um Facebook auf dem iPad zu bedienen. Kostenlos


Knowtilus
: Ein ganz und gar ungewöhnlicher Browser ist Knowtilus. Die Bedienung ist zu Beginn arg gewöhnungsbedürftig. Der Browser lässt sich zum Schreiben nutzen, übersetzt nebenbei Webseiten und liest Texte in 27 Sprachen vor. Dazu gibt es einen RSS-Reader. Normalerweise kostet die App 79 Cent, momentan ist sie kostenlos im Appstore zu haben. Zudem lassen sich mit dem Programm drei Seiten gleichzeitig anzeigen.

Unterhaltung
World of Goo: Das Spiel um kleine Knetbälle, die zu einer undefinierbaren Masse verarbeitet werden, war schon auf dem Computer Kult. Die iPad-Adaption macht das Spielerlebnis durch die Touch-Steuerung nochintuitiver. Für 3,99 Euro ist es eines der besten Spiele, das man für das iPad herunterladen kann.

Infinity Blade: Dieses actionlastige Spiel zeigt, wie viel noch grafisch aus der iPad-Hardware herauszuholen ist. Per Gestensteuerung kämpft sich der Spieler mit Blocks und gezielten Schlägen von Gegner zu Gegner, sammelt Erfahrung und verbessert seine Ausrüstung. 4,99 Euro

Monkey Island: Diese App ist für jeden, der mit einem Commodore aufgewachsen ist, ein absolutes Muss. Die Vertonung wurde mit den Originalsprechern erneut aufgenommen. Man kann zwischen klassischer und verbesserter Grafik wechseln. Wer das Adventure schon kennt, freut sich über den Audiokommentar der Original-Entwickler. 3,99 Euro

Scrabble: Auch wenn das iPad eher als hippes Lifestyle-Gadget gilt, lassen sich damit Brettspielklassiker neues Leben einhauchen. Mit der Scrabble-App können bis zu vier Spieler an einer Partie teilnehmen. Die Buchstabenracks werden auf dem iPhone oder iPod touch dargestellt. Die Spielsteine lassen sich dann per Fingerwisch auf das iPad schnippsen. 3,99 Euro

Imdb: Die Internet Movie Database gilt seit langem als Referenz für die Bewertung von Filmen. Mit der App lässt sich die Datenbank durchstöbern und Trailer kommen hochauflösend auf das Tablet. Der beste Weg, um den passenden Kinofilm zu finden. Kostenlos

Produktivität
iAWriter: Nativ verfügt das iPad nur über eine virtuelle Tastatur. Via Bluetooth lässt sich das Tablet auch mit einer richtigen Tastatur bedienen. Eine Office-Anwendung wird nicht automatisch mitgeliefert. Und die vorinstallierte Notiz-App taugt zum Schreiben von längeren Texten nur bedingt. Die Information Architects haben mit dem iA Writer ein Programm entwickelt, das dem User die Möglichkeit gibt, sich komplett auf den Text zu konzentrieren. Der Bildschirm wird nicht mit Zusatzfunktionen überladen. Im “Focus Mode” sind nur drei Textzeilen hervorgehoben. So ähnelt das Schreiben auf dem iPad sehr dem Schreiben auf einer Schreibmaschine. 1,99 Dollar

Reeder: Was der Google Reader für den Computer ist, ist Reeder für das iPad. Die App dockt an den Einträgen in Ihrem GoogleReader an und stellt diese in Ordnern sortiert und optisch ansprechend dar. In der aktuellen Version bietet das Programm auch die Vergrößerung von Schriften innerhalb von Artikeln und das Zoomen von Bildern. 3,99 Euro

Instapaper: Sie kennen das vermutlich von Ihren eigenen Surfgewohnheiten. Man stolpert über einen interessanten Text, hat aber nicht die Muße, ihn komplett durchzulesen. Genau hier setzt Instapaper an. Die Software speichert Online-Inhalte zum späteren Lesen. Es ist möglich, die gesicherten Webseiten anschließend auch ohne Internetanbindung zu lesen und die Werbung auszublenden. Die App gleicht die Inhalte mit denen ab, die man beim Webdienst abgespeichert hat. Der Kauf des Programms lohnt sich zudem, weil es von einer einzigen Person entwickelt wurde und völlig ohne fremde Businessmodelle am Leben erhalten wird. 3,99 Euro

Dropbox: Das iPad verfügt über keinen Slot für Speicherkarten und auch über kein direkt zugängliches Dateisystem. Wie also Dateien vom einen zum anderen System übertragen? Der cloudbasierte Dienst Dropbox schafft hier Abhilfe. Einmal eingeloggt, lassen sich Dateien plattformübergreifend teilen. Kostenlos

kaufDA HD: Die Idee hinter dieser App ist einfach. kaufDA listet alle Prospekte von Supermärkten und Geschäften in Ihrer Umgebung und bereitet diese für das Blättern auf dem iPad auf. Dazu nutzt die App den integrierten GPS-Chip. So können Sie den Papierstapel im Flur ein wenig kleiner halten. Kostenlos

Unterhaltung
TED: Auf der TED (Abkürzung für Technology, Entertainment, Design) tauscht sich alljährlich eine exklusive Gruppe von rund 1.000 Fachleuten der unterschiedlichsten Gebiete zu neuen Trends aus. Seit 2005 werden weitere TED-Konferenzen weltweit abgehalten. Auf der Ted-Webseite sind all diese Talks abrufbar, die App erleichtert den Zugang. Kostenlos

TVSpielfilm: Das iPad ist ohne Frage ein Couch-Gadget. Was bietet sich da mehr an, als eine Programmzeitschrift für das Tablet? Die TVSpielfilm-App ist kostenlos und bildet auf dem Startscreen das Tagesprogramm ab. Das Abendprogramm wird in der oberen Zeile gesondert mit Bild präsentiert. Ein Klick auf eine Sendung verrät mehr über das Programm. Taucht eine Sendung nicht in der Liste auf, lässt sich danach suchen. Kostenlos

Remote: Wer ein AppleTV besitzt, sollte sich diese App herunterladen. Via Bluetooth lässt sich die Box über das iPad steuern, Filme und Bilder kommen dank AirPlay auf den Fernseher. Kostenlos

Medien
Tagesschau: Im Vorfeld sorgte die App der Tagesschau unter den Betreibern von News-Portalen für Furore. Trotzdem ist die Adaption für das iPad gelungen. Der User bekommt Zugriff auf die Nachrichten von Tagesschau.de, kann den Livestream anschauen oder sich die “Tagesschau in 100 Sekunden” und das Wetter zu Gemüte führen. Kostenlos

Welt: Der Look der Welt-iPad-App erinnert stark an die gedruckte Ausgabe. Während Welt Online nach dem Relaunch sehr einer Social-Web-Seite gleicht, orientiert sich das Layout der App stark an der Print-Optik. So landet der User zu Beginn auch auf einer klar strukturierten Titelseite mit den Hauptthemen und den Bildern des Tages. Wie bei einer herkömmlichen Zeitung kann horizontal durch die Seiten geblättert werden. Die iPad-App kann die ersten 30 Tage kostenlos getestet werden. Danach kostet sie monatlich 11,90 Euro.

NewYorkTimes: Wer über die amerikanische Sicht der Dinge auf das Weltgeschehen informiert sein will, kommt nicht umhin, die New York Times zu lesen. Das Layout ist puristisch, die Navigation übersichtlich. Noch ist die App kostenlos erhältlich. Man kündigte jedoch an, künftig für die Benutzung der App eine Gebühr zu verlangen. Kostenlos

Wired: Das US-Tech-Magazin brachte das erste Multimedia-Magazin auf das iPad. Auch ein Jahr nach dem Start gilt die Wired-App als Referenz. Die Macher verstehen es, Texte interessant zu präsentieren und mit Videos, Grafiken und Bildern zu verknüpfen.

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