Facelift: „Mopo“ mit neuem Web-Auftritt

Spät erfolgreich: Vor rund einem Jahr erst entdeckte die Hamburger Morgenpost das Internet. Seitdem überzeugt das Boulevard-Portal jedoch mit mehr als ordentlichen Zuwachsraten. Jetzt zünden die Macher um Chefredakteur Frank Niggemeier die nächste Ausbaustufe und renovieren die Seite von Grund auf. Sie ist nun moderner, übersichtlicher und aufgeräumter. Allerdings sieht das Webportal der Hanseaten nun auch wie ein Klon der Kölner DuMont-Schwester Express.de aus.

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Der Relaunch ist jedoch vor allem ein Facelift. Denn neben der Suchfunktion wurden überwiegend die Technik und das Layout überarbeitet. So verbesserten die Hamburger die Suchfunktion und schafften die durch bunte Farbcodes gekennzeichneten Channels ab. "Der User findet nun Nachrichten- und Boulevard-Themen, Fotos, aktuelle Videos sowie eine umfassende Veranstaltungsdatenbank zeitgemäß und spannend aufbereitet", heißt es in einer Verlagsmitteilung.

Die Ähnlichkeiten sind augenscheinlich: die neue Mopo.de (re.) und der Kölner Express

"Die thematischen Schwerpunkte auf Mopo.de bestehen weiter konsequent aus lokalen Inhalten und Service für die Region in und um Hamburg. Neu ist dabei, dass die Ratgeber-Rubrik stark ausgebaut wurde", kommentiert Frank Niggemeier, Chefredakteur der Hamburger Morgenpost.

Das neue Online-Angebot wurde gemeinsam mit DuMont Net entwickelt. Zudem läuft die Seite, wie auch Express.de, nun auf dem neu eingeführten Content-Management-System von CoreMedia. Das heißt: Künftig wird es für die DuMont-Portale einfacher, Texte zu tauschen und zu teilen.

Die Besucher-Entwicklung von Mopo.de wird für die Verlagsmanager ein steter Quell der Freude sein. Im Dezember erreichte die Hamburger Morgenpost 3.45 Millionen Visits. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Zuwachs von 89 Prozent.

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