Vox will Zusammenarbeit mit Kluge ausbauen

Der Regisseur Alexander Kluge und Vox wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen. Das erklärten Kluge und Vox-Geschäftsführer Frank Hoffmann in der aktuellen Ausgabe der Zeit. Bis 2010 lief die sogenannte Doppellizenz, die Kluges Fernsehentwicklungsgesellschaft dctp Programmflächen auf Vox sicherte.

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Bei den neuen Projekten handelt es sich nach eigenen Angaben um anspruchsvolle Fernsehdokumentationen: "Alexander Kluge und ich haben schon im vergangenen Jahr noch innerhalb dieser Doppellizenz eine neue Form der Programmierung ausprobiert, nämlich Vierstünder zu einem Thema. Mit diesen Vierstündern am Samstagabend haben wir Programme geschaffen, die von den Zuschauern geschätzt werden", wie erklärt Vox-Geschäftsführer Frank Hoffmann.

Dieses Format solle jetzt ausgebaut werden durch Zwölfstünder. So werde Vox am 30. April eine zwölfstündige Dokumentation über den 30. April 1945 zeigen, den Tag, an dem sich Adolf Hitler umbrachte. Jede volle Stunde beginnt dabei mit einer ca. zehnminütigen Parallelkonstruktion, die die jeweiligen Vorgänge einer Stunde des historischen Tages vergegenwärtigt. Im September folgt nach dem selben Prinzip eine zwölfstündige Dokumentation zum 11. September. „Kein Mensch erwartet am Samstagabend Information“, sagt Alexander Kluge. „Das ist unsere Chance.“ 

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