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Geisenhanslüke übernimmt Neue OZ

Der nächste Personalwechsel in Osnabrück: Ralf Geisenhanslüke wird Chefredakteur der Neuen Osnabrücker Zeitung. Der 50-Jährige gibt dafür seinen Chef-Posten bei der Schwäbischen Zeitung in Leutkirch auf. Seit über einem halben Jahr führte Berthold Hamelmann die Redaktion der Regionalzeitung kommissarisch, weil sich die Verlagsleitung bereits im Mai vergangen Jahres von der Doppelspitze Ewald Gerding und Jürgen Wermser getrennt hatte. Hamelmann rückt nun auf den Stellvertreter-Posten.

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Für den neuen Chef ist der Wechsel ein Umzug in bekannte Gefilde. Bevor der Journalist 2008 nach Schwaben zog, leitete er die Glocke in Oelde. Das Verbreitungsgebiet der Lokalzeitung grenzt direkt die Region der Neuen Osnabrücker Zeitung.

"Wir freuen uns, mit Herrn Geisenhanslüke einen angesehenen, erfahrenen Journalisten für unser Haus zu gewinnen, der den Ruf der Neuen OZ als eine der meistzitierten regionalen Tageszeitungen in Deutschland fördern wird und mit seiner Dynamik sowie seinem Innovationswillen hervorragend zu uns passt", kommentieren die OZ-Verleger Hermann Elstermann und Werner F. Ebke "Durch seine Herkunft und die langjährige Tätigkeit bei der Zeitung Die Glocke in Oelde ist er zudem mit der Region bestens vertraut."

Der neue Chef soll sich in Osnabrück auch "die crossmediale Vernetzung der bereits bestehenden vielfältigen Medienangebote in Print, Online, TV und digitalen Medien vorantreiben".

Bei der Auflage kommt die Neue OZ auf einen Gesamtverkauf von 282.626 Exemplare. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das ein moderates Minus von einem Prozent. Innerhalb der vergangen fünf Jahre verlor die Zeitung sechs Prozent.

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