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Facebook Credits wird Pflicht für Game-Apps

Entwickler von Facebook-Spielen verpflichten sich ab dem 1. Juli dazu, die plattformeigene Währung Facebook Credits einzubinden. Das berichtet das Social Network in seinem Blog. Für die Web-Community ist das ein Meilenstein in dem Vorhaben, eine webweite Währung einzuführen.

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Facebook Credits ist eine virtuelle Währung, die schnelle Käufe von Gegenständen in Spielen ermöglicht. Bisher stand es Games-Entwicklern in dem Social Network frei, Credits zu implementieren. Sie sind es zu 99 Prozent, die den Dienst nutzen. Künftig erhalten sie 70 Prozent des Umsatzes, der durch einen Kauf entsteht. Zudem steht es ihnen frei, auch andere Bezahlmöglichkeiten anzubieten.
Langfristig wird Facebook den Einsatz von anderen Währungen auf seiner Plattform aber vermutlich unterbinden, mutmaßt das Blog Netzwertig.com. So würde es sämtliche mit Games generierten Umsätze kanalisieren und sich eine 30-prozentige Provision abzweigen.
Der durch den Verkauf von virtuellen Gütern erzielte Umsatz betrug im vergangenen Jahr laut Netzwertig.com weltweit 7,3 Milliarden Dollar und wird weiter rapide wachsen. Facebook könnte sich also einen wichtigen Markt erschließen und zu einem der führenden Anbieter von virtuellen Währungen werden.

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