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Groupon: 15 Mrd. Dollar bei Börsengang

Was für ein Jahresbeginn für Web-Unternehmen! Nachdem Facebook mit einer 50 Milliarden Dollar-Bewertung und einem möglichen Börsengang in 2012 für den ersten Paukenschlag 2011 sorgte, nun das Ausrufezeichen: Das Schnäppchenportal Groupon könnte schon im Frühjahr an die Wall Street gehen. Dort nämlich lockt der Jackpot: Mit gewaltigen 15 Milliarden Dollar könnte das gerade mal zwei Jahre alte Startup bewertet werden – und damit gleich eine neue Welle von Internet-Börsengängen auslösen.

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Was für ein Jahresbeginn für Web-Unternehmen! Nachdem Facebook mit einer 50 Milliarden Dollar-Bewertung und einem möglichen Börsengang in 2012 für den ersten Paukenschlag 2011 sorgte, nun das Ausrufezeichen: Das Schnäppchenportal Groupon könnte schon im Frühjahr an die Wall Street gehen. Dort nämlich lockt der Jackpot: Mit gewaltigen 15 Milliarden Dollar könnte das gerade mal zwei Jahre alte Startup bewertet werden – und damit gleich eine neue Welle von Internet-Börsengängen auslösen.

Sieben Wochen können eine lange Zeit in der Internetwelt sein. So lange ist es nämlich her, dass der Dot.com-Überflieger Groupon das vermeintlich einmalige Übernahmeangebot von Google ausschlug. Kolportierte 6 Milliarden Dollar bot Google für Groupon – viel, viel Geld für das Social Shopping-Portal.

Viel Geld? Sieben Wochen später ist der Wert offenbar um 150 Prozent gestiegen! 15 Milliarden Dollar könnte Groupon das gerade erste mit 950 Millionen Dollar die größte Finanzierungsrunde eines Internet-Unternehmens abgeschlossen hat, an der Börse wert sein, berichten gut informierte Kreise gegenüber Bloomberg am Freitag.

Goldman Sachs, die Zweite: Werben um Groupon-IPO

Wer Groupon dorthin begleiten könnte, wurde Ende der letzten Woche auch deutlicher. Niemand anderer als Goldman Sachs-CEO Lloyd Blackfein soll am Freitag persönlich beim Schnäppchenportal Groupon vorgesprochen haben, um sich die Begleitung eines Börsengangs zu sichern.

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Erst zwei Wochen ist es bekanntlich her, dass die die Nummer eins unter der den Investmentbanken der Wall Street sich einem viel beachteten Deal für 450 Millionen Dollar 0,8 Prozent an Facebook und wahrscheinlich den Börsengang sicherte, der für 2012 erwartet wird.

LinkedIn, Skype, Zynga und Twitter die logischen nächsten Börsen-Kandidaten

Bei Groupon, das im letzten Jahr wohl schon 800 Milliarden Dollar umgesetzt hat und dieses Jahr bereits die 2 Milliarden Dollar-Marke anpeilt, könnte es dagegen nun ganz schnell gehen, glauben Insider. So nennt der amerikanische Finanzinformationsdienst Bloomberg bereits einen Zeitpunkt im ersten Halbjahr 2011. 

Zwischen den führenden US-Investmentbanken dürfte es dabei zum Showdown kommen: Goldman Sachs ist zwar für seine IPO-Expertise bekannt, doch Wall Street-Konkurrent Morgan Stanley schloss erst die jüngste Finanzierungsrunde ab. Selbst wer Groupon verpasst, hat noch mehr Chancen auf einen lukrativen Internet-Börsengang: Im Windschatten von Groupon machen sich offenbar bereits Xing-Konkurrent LinkedIn für den Börsengang bereit, der sogar schon im Frühjahr erfolgen könnte.

Und dann sind da noch der Online-Spiele-Anbieter Zynga, der Mikroblogging-Dienst Twitter und nicht zuletzt die frühere eBay-Tochter Skype, die bereits einen IPO für 2011 angekündigt hatte. Fast scheint es also, als würden Anleger nach 1999 vor einer neuen Dot.com-Euphorie stehen – erst recht, je näher der gigantische Börsengang von Facebook selbst rückt. Wie ambitioniert die Ausmaße in der Bewertung ausfallen, ist die Multi-Milliarden-Dollar-Frage des Börsenjahres 2011!

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