Montezuma und ein Model ohne Mumm

Eine Show für "untenrum": Am dritten Tag im Dschungel wurde es recht intim zwischen der deutschen Elf. Zuerst gestand man sich tagelange Verdauungsprobleme. Dann ließ sich Ex-US5-Star Jay Khan von Ex-Playmate Gitta Saxx einseifen, bevor er vor Camp-Choregrah “Frooonk” Mathée blank zog. Als der Dschungeldrachen Sarah Knappik dann auch noch die Dschungelprüfung vergeigte, hing der Camp-Segen vollends schief. Es wurde verdaut, geschwitzt und geheult. In dieser Reihenfolge.

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“Da ist Musik in der Hose”, scherzte Ex-Weddingplaner “Froonk”. Besser hätte man die dritte Folge von “Ich bin ein Star, holt mich hier aus” nicht zusammenfassen können. Wie bei jeder zünftigen Doku-Soap durfte auch beim Dschungelcamp eine gehörige Portion nackte Haut nicht fehlen. Was soll man auch machen bei tropischen Temperaturen und ohne den Kitzel einer bevorstehenden Dschungelprüfung? Man gab sich allerlei Mühe, der Langeweile eine Schnippchen zu schlagen. Nur mit einer Pfanne und heißen Steinen modelten die Kandidaten die Interviewkabine in ein Dampfbad um. Die aufgestaute Hitze bekämpfte man gemeinsam beim munteren Plantschen im Dschungeltümpel. Und wie bestellt, zog Schönling Jay Khan blank, nachdem Gitta Saxx ihn mit Schlamm eingeseift hatte.

Eine Kakophonie prominenter Wehwehchen
Der Rest der dritten Folge von IBESHMHR 2011 war dann aber nicht so appetitlich: Man klagte über Verdauungsprobleme. Der versammelten Dschungelprominenz schien die karge Mischung aus Reis und Bohnen vollends auf den Magen zu schlagen. Die einen wollten, aber konnten nicht. Die anderen wollten, aber heulten stattdessen. Kurzum: Es war eine Kakophonie prominenter Wehwehchen.

Während Playmate Indira die souveräne Toilettengängerin gab (“Bei mir läuft’s. Deep from the Dickdarm”), heulte und zeterte Ex-Model Sarah Knappik vor und nach dem Gang zum Donnerbalken. Als wär die Stimmung nicht schon “beschissen” genug, musste sie dann auch noch zur Dschungelprüfung antreten. Das ständige Rumgezicke, der Kommandoton und eine gehörige Portion Egoismus schienen beim Publikum einfach nicht gut anzukommen.

"Echt die schwerste Prüfung von allen"
Der Titel der Prüfung: “Ab durch die Wand”. Das Ziel: Einen Weg durch ein unterirdisches Schlammlabyrith finden, dabei Ratten, Spinnen und Kakerlaken irgnorieren und genügend Sterne für ein deftiges Abendessen einsammeln. Was dann folgte, war ein glatter Reinfall. Knappik patzte schon nach einer Minute und brach die Prüfung ab. Angeblich sei ihr die Luft weggeblieben.

Mit jeder Menge Selbstmitleid im Gepäck stapfte die 24-Jährige zurück ins Camp und eklärte unter Tränen, dass es “echt die schwerste Prüfung von allen” gewesen sei, war aber um Wiederholungen nicht verlegen. Man müsse sich keine Sorgen mehr machen, weil “das ja echt die schwerste Prüfung überhaupt war”. Ihre Dschungel-WG schien nur wenig Verständnis zu haben. Als Knappik dann auch noch erklärte, zu erschöpft für den Spüldienst zu sein und lieber den 70-Jährigen Rainer Langhans, der zuvor elf Sterne geholt hatte, zum Spülen schickte, platzte Beau Khan der Kragen. Seine Wut kann er bei der nächsten Dschungelprüfung rauslassen. Nach bester Oktoberfest-Manier darf er sich durch die australische Dschungelfauna futtern. Auf ihn wartet Schlammbier und Raupen-Weißwurst.

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