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Deutschland ist Facebook-Entwicklungsland

Beinahe täglich berichten deutsche Medien über Facebook und seinen Gründer Mark Zuckerberg. Und dann das: Laut einer Erhebung der Analyse-Plattform Social Bakers ist das Social Network noch längst nicht so stark verbreitet, wie man vermuten könnte. Hierzulande sind zwar rund 14 Millionen bei Facebook registriert, gemessen an der Einwohnerzahl landen wir allerdings vollkommen abgeschlagen auf Platz 35 im europäischen Ranking. Auf den Spitzenplätzen liegen Island, Gibraltar und Norwegen.

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Die größe Userschar verbucht Großbritannien mit rund 28 Millionen Usern, gefolgt von der Türkei mit rund 25 Millionen und Frankreich mit etwas mehr als 20 Millionen sowie Italien mit knapp unter 18 Millionen. Weit abgeschlagen dahinter liegt Deutschland mit 14,2 Millionen Usern. Insgesamt verfügen 28 Länder über mehr als eine Million Facebook-User, wie Social Bakers berichtet.

Schaut man sich die Userzahlen aber in Relation zur Bevölkerungszahl an, führen ganz andere Nationen das Ranking an. Denn mit Blick auf die Penetrationsrate führt Island mit sagenhaften 62 Prozent vor Gibraltar mit rund 53 Prozent und Norwegen mit ca. 50 Prozent. Eine Penetration von weniger als 20 Prozent weisen nur wenige auf: Deutschland mit 17,3 Prozent, Polen mit 12,7 Prozent, Rumänien mit 11 Prozent. In Russland liegt die Facebook-Nutzung in Relation zur Einwohnerzahl bei verschwindend geringen 2.4 Prozent.
Deutschland zählt demnach zu den absoluten Schlusslichtern, was das Engagement auf Facebook angeht. Die Gründe dafür könnten vielfältig sein: die immer noch starke Präsenz der VZ-Netzwerke, das höhere Durchschnittsalter oder die medienwirksamen Debatten zum Thema Datenschutz.

Auf dem letzten Platz liegt übrigens Liechtenstein mit gerade einmal 9360 Usern. Den Löwenanteil weltweit verbuchen die USA mit derzeit mehr als 146 Millionen und Indonesien mit fast 34 Millionen Usern.

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