VDZ ersetzt ZAS durch Nielsen-Zahlen

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) macht ernst und schafft seine traditionsreiche Zentrale Anzeigenstatistik (ZAS) ab. Mit dem Datenmonat Januar ersetzt der Verband die bisher von den Mitgliedsverlagen selbst erhobenen Daten durch Zahlen von Nielsen Media Research. Künftig werden jeweils Mitte des Monats auf PZ-online die von Nielsen erhobenen Anzeigenumfänge sowie erstmals auch die Brutto-Werbeumsätze ausgewiesen.

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Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) macht ernst und schafft seine traditionsreiche Zentrale Anzeigenstatistik (ZAS) ab. Mit dem Datenmonat Januar ersetzt der Verband die bisher von den Mitgliedsverlagen selbst erhobenen Daten durch Zahlen von Nielsen Media Research. Künftig werden jeweils Mitte des Monats auf PZ-online die von Nielsen erhobenen Anzeigenumfänge sowie erstmals auch die Brutto-Werbeumsätze ausgewiesen.
Die ZAS wird damit zwar beerdigt, doch die Transparenz geht nicht – wie im Sommer an dieser Stelle noch befürchtet – verloren, da die Nielsen-Zahlen auf PZ-online veröffentlicht werden. Für den Verband und seine Mitglieder dürfte die Kooperation mit Nielsen zwar auf der einen Seite einige Kosten verursachen, auf der anderen Seite aber auch Kosten und Aufwand sparen. Die Verlage müssen schließlich nicht mehr die Anzeigenumfänge ihrer Blätter selbst erfassen und an den Verband melden. Durch die Konzentration des VDZ auf die Nielsen-Zahlen wertet der Verband diese Daten damit zur quasi offiziellen Anzeigenstatistik auf.

"Die ZAS hat ihre Funktion über lange Zeit gut erfüllt, aber den veränderten Anforderungen, insbesondere für eine Vereinheitlichung der Marktstatistiken, wird durch die Umstellung besser entsprochen", sagt Alexander von Reibnitz, Geschäftsführer Anzeigen und Digitale Medien im VDZ zu dem Nielsen-Deal. Und Nielsen-Deutschland-Chef Ludger Wibbelt ergänzt: "Wir freuen uns über das Vertrauen, dass uns der VDZ mit der erweiterten Kooperation entgegenbringt und sind überzeugt, die Erwartungen des Marktes mit den erweiterten Informationen voll zu erfüllen."

Die ersten Daten der neuen Kooperation werden etwa Mitte Februar auf PZ-online veröffentlicht, bei MEEDIA lesen Sie dann wie von der ZAS-Berichterstattung gewohnt ausführliche Analysen.

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