Regie-Urgestein Blake Edwards ist tot

Der Hollywood-Kultregisseur Blake Edwards ist am Mittwoch im Alter von 88 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben. Mit Filmen wie der "Pink-Panther"-Reihe oder dem Hepburn-Klassiker "Frühstück bei Tiffany" wurde der Amerikaner weltberühmt.

Anzeige

Schon früh schnupperte der 1922 geborenen Blake Edwards die Luft der großen Filmstudios. Sein Stiefvater war Hollywood-Produktionsleiter, sein Großvater der Stummfilmveteran J. Gordon Edwards. Seinen ersten großen Regieerfolg feierte Edwards, der sich zunächst als Schauspieler versuchte, mit "Unternehmen Petticoat" mit den Schauspiel-Größen Cary Grant und Tony Curtis in den Hauptrollen. Zu seinen größten Erfolgen gehören, neben "Frühstück bei Tiffany" und der "Pink-Panther"-Reihe, das Trinkermelodram "Die Tage des Weinens und der Rosen" mit Jack Lemmon und die Verwechslungskomödie "Victor/Victoria".
###YOUTUBEVIDEO###
Seinen letzten großen Auftritt hatte Edwards bei den Academy-Awards 2004, als er aus den Händen seines wohl größten Fans, Jim Carrey, den Ehren-Oscar entgegennahm. Ganz der Komödieveteran raste er im Rollstuhl über die Bühne und rauschte durch eine Pappwand. Bis kurz vor seinem Tod hatte der "Meister der Filmkomödie", wie ihn das Branchenblatt Variety nennt, noch an zwei Broadway-Musicals gearbeitet.

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige