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Neues Tool: Facebook startet Zeitmaschine

Kein Tag vergeht mehr ohne Facebook-Schlagzeile. Diesmal jedoch produzierte sie das weltgrößte Social Network eher unfreiwillig. Für eine knappe Stunde erhielten einige Nutzer gestern aus Versehen Einblick in ihr neues Facebook-Profil. Gerade mal zehn Tage nach der letzten Änderung schraubt Facebook offenbar mit Hochdruck schon am nächsten Upgrade. Und das verspricht einige interessante Features wie eine Aufteilung aller Inhalte nach Jahren. Auch der Fan-Seiten-Bereich Pages steht vor einer Generalüberholung.

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Kein Tag vergeht mehr ohne Facebook-Schlagzeile. Diesmal jedoch produzierte sie das weltgrößte Social Network eher unfreiwillig. Für eine knappe Stunde erhielten einige Nutzer gestern aus Versehen Einblick in ihr neues Facebook-Profil. Gerade mal zehn Tage nach der letzten Änderung schraubt Facebook offenbar mit Hochdruck schon am nächsten  Upgrade. Und das verspricht einige interessante Features wie eine Aufteilung aller Inhalte nach Jahren. Auch der Fan-Seiten-Bereich Pages steht vor einer Generalüberholung.

Es geht Schlag auf Schlag bei Facebook: Kaum sind die jüngsten Profil-Änderungen knappe zwei Wochen her und halbwegs verdaut, werfen die nächsten Updates ihre Schatten voraus. Tatsächlich ist genau das gestern Nacht passiert: Nicht durch ein ‚Leak’, wie in diesen Tagen üblich, sondern durch einen selbstverschuldeten Publishing-Faux-Pas.

Es ruckelte gestern Abend zwischen 22 und 23 Uhr gewaltig bei Facebook. Das Social Network bzw. einige Unterseiten waren zeitweise nur verlangsamt oder gar nicht erreichbar, schließlich ging Facebook gegen kurz vor 23 Uhr deutscher Zeit ganz vom Netz, um dann rund zwanzig Minuten später wieder in alter Form zur Verfügung zu stehen. 

Memories: Facebook bastelt am nächsten Killerfeature  

Wenig später erklärte sich Facebook selbst per Twitter – zunächst routinemäßig. Die Seite wäre jetzt wieder da, man entschuldigte sich für die Unannehmlichkeiten. Was man so sagt. Doch dann schließlich das Eingeständnis, das eh nicht geheim zu halten gewesen wäre: "Einige interne Protypen wurden einigen Nutzern zugänglich. Das hat uns das zu veranlasst, die Seite kurz vom Netz zu nehmen."

Doch dem Netz entgeht bekanntlich nichts. Wenige Stunden später hatte das Technologieblog Mashable die Story: Nicht weniger als die nächste Stufe der Profil-Weiterentwicklung war zu beobachten. Und die führt zurück in die Vergangenheit: "Memories" heißt das neue Facebook-Feature, das erneut das Zeug zur Killerapplikation hat – denn was tun Facebook-Nutzer schließlich lieber als in Erinnerungen zu schwelgen?

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Das wird künftig über Facebooks Zeitmaschine möglich: Memories taucht als Unter-Rubrik auf der linken Navigationsspalte als vierte Kategorie unter dem Profilphoto auf und fasst dann als gesonderter Unterbereich all das zusammen, was in einem Facebook-Leben in einem Jahr passieren kann – die hochgeladenen Fotos, die Status-Updates, die Likes, die neuhinzugefügten Freunde, die Veranstaltungen, an denen man teilgenommen hat. All das klingt sehr vielversprechend und nützlich.

Auch Pages steht vor einem Update

Ebenfalls gesichtet wurde von Nutzern eine verbesserte Fotogroßanzeige mit schwarzem Hintergrund sowie minimale Veränderungen wie das Verschwinden des "Kommentieren"-Buttons und eine neue Filter-Option bei der Veröffentlichung von Nachrichten, die "Outside World" heißt und auf die noch leichtere Verbreitung von Inhalten im Rest-Internet hindeutet.

Die vielleicht maßgeblichste und augenscheinlichste Veränderung an der Seite wird indes noch etwas auf sich warten lassen: Pages, die früher Fanpages hießen, wurde beim Profil-Upgrade bislang nicht angepasst. Dieser Schritt, der den Wegfall der oberen Reiter nach sich ziehen wird, soll Betreibern der Fan-Pages jedoch vorher hinreichend angekündigt werden.

"Wenn wir Änderungen vornehmen, werden wir unsere Partner vorher benachrichtigen", erklärte ein Facebook-Sprecher umgehend gegenüber Mashable. Nachdem sich Facebook gestern Nacht selbst geleakt hat und Page-Betreiber wissen, was auf sie zukommt, wäre der Zeitpunkt dafür wohl überfällig. 

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