Time: Zuckerberg ist „Person of the Year“

Wenn es nach der Meinung der Leser gegangen wäre, hätte Julian Assange gewonnen. In einer Web-Umfrage wählte eine große Mehrheit der Time-Nutzer den Wikileaks-Mastermind zur "Person of the Year". Das letzte Wort in dieser Frage hat aber traditionelle die Chefredaktion und die zeigte der Community die kalte Schulter und ernannte Mark Zuckerberg zur Person des Jahres. Weil der "mehr als eine halbe Milliarde Menschen verbindet" und die Art und Weise änderte, "wie wir unser Leben leben".

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Mit Zuckerberg hat das US-Magazin die wohl einfachste Wahl getroffen. Die Alternativen waren entweder die Mineros aus Chile zu küren, Sarah Palin oder Julian Assange. Die Bergmänner lieferten sicherlich die Geschichte des Jahres, aber eher in emotionaler Hinsicht. Sarah Palin und die Tea-Party-Bewegung sind zwar möglicherweise der politischen Aufsteiger des Jahres, aber für ein liberales Magazin keine ernsthafte Alternative.

Bei Wikileaks konnte sich die Redaktion nicht entscheiden, ob sie Assange nun für eine " Whistleblower" oder für einen "Spion" halten sollten.

Vor dieser Entscheidung hatte die Web-Community des Magazins wesentlich weniger Angst. Bei der Online-Abstimmung gewann der Australier klar mit 1.24 Millionen Stimmen vor dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan mit 148.383 Stimmen. Dritte wurde Lady Gaga. Die Sängerin gewann jedoch das Facebook-Voting vor Assange.

Das Facebook-Ergebnis für Zuckerberg wurde jedoch nicht veröffentlicht. Allerdings belegte der Web-Gründer bei der Online-Abstimmung nur den zehnten Platz.

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