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Widerstand gegen Sponsoring-Verbot für ARD und ZDF

Der Bundestags-Sportausschuss stellt sich in der Debatte um ein Verbot von Programm-Sponsoring im öffentlich- rechtlichen Fernsehen gegen die Ministerpräsidenten. Damit sprach man sich geschlossen gegen die vorgesehene Neuregelung des Rundfunkstaatsvertrags aus. Damit würde Verbänden eine der wichtigsten Finanzierungsgrundlagen entzogen, lautet der Vorwurf.

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Laut dem neuen Rundfunkvertrag, der 2013 in Kraft treten soll, gilt für ARD und ZDF ein Sponsoringverbot an Werktagen nach 20.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen. Ausnahmen wurden lediglich bei Olympischen Spielen, Fußball-Länderspielen und der Fußball-WM eingeräumt.
"Damit wird Verbänden wie dem Skiverband eine der wichtigsten Finanzierungsgrundlagen entzogen", erklärte der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Michael Vesper. "Es ist eine Illusion, dass die Mittel 1:1 übergehen in die Übertragung von privaten Sendern. Die Mittel gehen dem Sport verloren." Die beabsichtigte Regelung der Ministerpräsidentenkonferenz soll am 15. Dezember endgültig beschlossen werden.

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