FC Bayern bleibt deutscher Internet-Meister

Trotz der kleinen Krise, in der sich der Verein derzeit befindet: Im Internet bleibt der FC Bayern München weiterhin die Nummer eins. 290.000 Unique Visitors, also unterschiedliche Besucher aus Deutschland errechnete das Research-Tool Doubleclick Ad Planner für die FC-Bayern-Website im Monat Oktober. Direkt dahinter folgt die Mannschaft der Stunde: Borussia Dortmund. In der zweiten Liga liegt Hertha BSC vorn, in der dritten Liga weiterhin Traditionsclub Dynamo Dresden.

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Im Vergleich zum April, als MEEDIA den letzten Blick auf die Fußballvereins-Trafficzahlen geworfen hat, sind die Bayern-Internet-Fanzahlen allerdings deutlich zusammengeschrumpft. Damals war die Euphorie kurz vor Saisonende groß, derzeit herrscht eher Tristesse. An die FCB-Zahlen herangekommen ist die Konkurrenz dennoch nicht ganz: Borussia Dortmund hat derzeit einen Rückstand von 50.000 Unique Visitors. Trotz der richtig großen Krise folgt auf Platz 3 Schalke 04 – mit 180.000 Besuchern.

Zu den Verlierern im Vergleich zum April gehört eindeutig der Hamburger SV. Damals fand er sich noch auf Platz 2, jetzt gemeinsam mit Werder Bremen auf Rang 4. Die wohl überraschendste Mannschaft der Saison, Mainz 05, kann wie Dortmund ebenfalls profitieren: Im April lag mainz05.de noch auf dem letzten Platz, nun mit 58.000 Unique Visitors immerhin auf Platz 14. Die Aufsteiger Kaiserslautern und St. Pauli finden sich knapp davor auf den Rängen 11 und 12, neuer Letzter ist der VfL Wolfsburg mit nur 26.000 Besuchern.

Dadurch, dass die beiden im Internet populärsten Zweitliga-Clubs des Aprils, Kaiserslautern und St. Pauli ja aufgestiegen sind, muss es in der 2. Liga also eine neue Nummer 1 geben. Und die heißt: Hertha BSC. Der Bundesliga-Absteiger setzte sich mit 58.000 Unique Visitors klar an die Spitze. Dahinter folgen weitere Traditionsvereine: 1860 München und Fortuna Düsseldorf würden mit 43.000 und 36.000 Besuchern auch in der Bundesliga nicht auf einem Abstiegsplatz landen. Der Überraschungstabellenführer aus Aue folgt mit 17.000 Unique Visiotrs in unserer Traffic-Tabelle auf Rang 11, Letzter ist der Aufsteiger FC Ingolstadt mit 7.100.

In der dritten Liga sieht der Tabellenführer genau so aus wie vor einem halben Jahr: Dynamo Dresden führt die Tabelle mit 59.000 Unique Visitors klar an, selbst in der zweiten Liga gibt es keinen Verein mit so vielen Internet-Fans. Auch Platz 2 geht in den Osten: an Hansa Rostock und 39.000 Unique Visitors. Eintracht Braunschweig folgt mit ebenfalls noch sehr starken 30.000 Besuchern auf Rang 3. Ab Platz 13 wird es etwas kompliziert in unserer Tabelle, daher an dieser Stelle noch ein paar Anmerkungen: Der Ad Planner nennt nur hochgerechnete Trafficzahlen für Websites, die eine gewisse Untergrenze überspringen. Die Clubs aus Heidenheim, Regensburg, Sandhausen, Babelsberg und Saarbrücken haben diese Untergrenze, die etwa bei 5.000 Unique Visitors liegt, nicht erreicht. Die jeweils zweiten Mannschaften aus München, Stuttgart und Bremen fehlen ebenfalls – sie verfügen über keine eigene Website.

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