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Steffen Seibert: vom Beobachter zum „Propagandisten“

Steffen Seibert hat sich in nur drei Monaten vom unabhängigen Beobachter hin zum "unbedingten Propagandisten" von Bundeskanzlerin Angela Merkel entwickelt. Dieses vernichtende Urteil stellt FR-Online.de dem ehemaligen "heute"-Moderator aus. Im Regierungsviertel seien viele kritische Stimmen über den Staatssekretär, Regierungssprecher und Chef des Bundespresseamtes zu hören.

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Seibert habe sich ein "aufgeplustertes Ego" zugelegt – seine neue Aufgabe sei ihm zu Kopf gestiegen. Einen Insider zitiert FR-Online.de mit den Worten: "Das ist der neue Dackel von Merkel." Dem Regierungssprecher fehle der Zugang zur Regierung. Der "parteilose Seibert hat das Problem, dass er allein auf dem Ticket Merkel reist. Der Zugang zu den Niederungen und Seilschaften der CDU fehlt ihm."
So sei auch Seiberts erster großer Fehler zu erklären, als er auf einer Regierungspressekonferenz einige kritische Sätze von Westerwelle verschwieg. Der Außenminister hatte sich von den Abmachungen zwischen Merkel und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy vor dem EU-Gipfel distanziert. "Das Kabinett steht in dieser Sache in einer Linie", hatte Seibert fälschlicherweise verkündet.

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