New York Times gibt E-Book-Bestseller-Liste heraus

Neben ihrer klassischen Bestseller-Liste für Bücher gibt die New York Times ab 2011 auch eine Liste der am meisten verkauften E-Books heraus. In ihrer Auswertung wird sich die Tageszeitung nach eigenen Angaben auf Verkaufszahlen von Online-Händlern, Verlegern, Buchhandelsketten und unabhängigen Händlern beziehen.

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"Wir verfolgen den E-Book-Markt seit seinem Start", sagte die Leiterin der NYT-Umfragenabteilung Janet Elder. "Es stellte sich heraus, dass E-Books einen immer größeren Anteil am gesamten Buchmarkt erreichten. Wir wollen unseren Lesern künftig zeigen, welche Titel sich am besten verkaufen und wie sie sich im Vergleich zum Printmarkt entwickeln." Seit 1935 gibt die New York Times eine Bestseller-Liste für Bücher heraus.
Die E-Book-Verkäufe haben in diesem Jahr deutlich zugelegt, angetrieben durch die zunehmende Verbreitung des Amazon Kindle und Apples iPad. In den ersten drei Quartalen 2010 betrug der Umsatz mit E-Books in den USA laut der Association of American Publishers 304,6 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum seien es 105,6 Millionen gewesen.

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