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Edita gewinnt „X Factor“ mit neuem Rekord

Schöner Erfolg für die Vox-Castingshow "X Factor". 2,91 Mio. Leute sahen am Dienstagabend das Finale der ersten Staffel - so viele Zuschauer gab es bei keiner anderen Folge der Sendung. Im jungen Publikum reichte es mit 1,98 Mio. zwar nur für den zweitbesten Wert der Staffel, doch der Marktanteil von 15,4% ist eine Bestätigung für den Sender, der bereits eine zweite Staffel plant. Der Tagessieg ging im jungen Publikum aber wie gewohnt an die RTL-Serien: "Dr. House" lag mit 2,75 Mio. ganz vorn.

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Der Dienstag bei den 14- bis 49-Jährigen:
De ersten vier Plätze der Tages-Charts gingen allesamt an RTL: Hinter "Dr. House", der mit seinen 2,75 Mio. 14- bis 49-jährigen Patienten genau 20,0% erzielte, folgen gleichauf "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" und "CSI: Miami" – mit je 2,72 Mio. jungen Sehern, sowie "Monk" mit 2,36 Mio. Die Marktanteile aller drei Serien landeten über der 20%-Marke. Hinter dem RTL-Quartett folgt dann ein ProSieben-Quartett – bestehend aus zwei "Two and a Half Men"- und zwei "Simpsons"-Episoden. Die 21.40-Uhr-Folge von "Two and a Half Men" war dabei mit 2,32 Mio. 14- bis 49-Jährigen das erfolgreichste Programm, der Marktanteil lag bei 17,0%. Die anderen drei Serien-Folgen sprangen ebenfalls noch über die 2-Mio.-Marke und auf Marktanteile von 15,5% bis 16,3%. Das neue "Ahnungslos – das Comedyquiz mit Joko und Klaas" startete hingegen schwach: Nur 0,84 Mio. sahen um 22.45 Uhr zu – 9,9%.

Der "X Factor" muss sich dann zwar mit Platz 9 zufrieden geben. Doch 1,98 Mio. sahen wie angedeutet Siegerin Edita Abdieski zu – ein Marktanteil von 15,4% und damit in etwa das Doppelte der Vox-Normalwerte. Kein Wunder also, dass es 2011 eine zweite Staffel geben soll. Auch die Trash-Doku-Soap "Daniela Katzenberger – natürlich blond" war wieder erfolgreich: mit 1,18 Mio. und 16,4% kam sie sogar in die Tages-Top-20. Das "Spiegel TV Extra" zum Thema "Frauen sprechen über Sex" rundete mit 14,8% den extrem starken Vox-Abend ab. Die beiden anderen Sender der zweiten Privat-TV-Liga hatten da keine Chance: RTL IIs "Zuhause im Glück" blieb bei mittelmäßigen 6,3% hängen, "Jumbos Würstchenmillionär" (kabel eins) bei erneut miesen 4,2%.

Auch Sat.1 kam in der Prime Time nicht an das Normalniveau heran: "Zwillingsküsse schmecken besser" wollten 1,37 Mio. 14- bis 49-Jährige sehen – unbefriedigende 10,1%. Besser erging es danach der "Akte 20.10" – mit 1,10 Mio. und 11,4%. Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen sprang einzig die 20-Uhr-"Tagesschau" mit 1,06 Mio. und 9,2% über die Mio.-Marke. Danach fiel "Familie Dr. Kleist" mit 0,83 Mio. und 6,3% ins Mittelmaß, "In aller Freundschaft" kam mit 0,95 Mio. auf 6,7%. Zu den Verlierern des Abends gehört eindeutig wieder die ZDF-Doku-Reihe "Macht der Wunder": Sie blieb mit 0,53 Mio. jungen Zuschauern bei 4,0% hängen.

Der Dienstag im Gesamtpublikum:
Insgesamt gewann kein RTL-Quartett, sondern ein ARD-Duo die Tageswertung. "In aller Freundschaft" und "Familie Dr. Kleist" setzten nämlich mit 6,45 Mio. und 6,01 Mio. Serienfans die Dienstags-Siegesserie des Ersten fort. Die Marktanteile lagen bei 19,8% und 18,5%. In der Prime Time hieß der schärfste ARD-Konkurrent "CSI: Miami": 4,52 Mio. reichten der RTL-Krimiserie aber nur für den sechsten Platz. Davor schoben sich noch Vorabendserie "Die Rosenheim-Cops" (4,84 Mio.), sowie die 20-Uhr-"Tagesschau" (4,60 Mio.) und die 19-Uhr-"heute"-Ausgabe (4,59 Mio.). Um 20.15 Uhr hatte das ZDF aber keine Chance: "Macht der Wunder" blieb mit 2,75 Mio. Sehern bei 8,5% hängen, "Frontal 21" rutschte mit 2,64 Mio. sogar auf 8,1%.

Abseits der großen drei Sender setzte sich im Abendprogramm der "X Factor" durch: Mit dem neuen Rekord von 2,91 Mio. Zuschauern und guten 9,7% sprang das Castingshow-Finale auf Platz 16 der Tages-Charts. ProSieben erreichte mit "Two and a Half Men" um 21.40 Uhr 2,69 Mio. Seher, Sat.1 mit dem Film "Familienküsse schmecken besser" 2,53 Mio. RTL II schaffte mit "Zuhause im Glück" immerhin noch eine solide Zuschauerzahl von 1,65 Mio. kabel-eins-Casting "Jumbos Würstchenmillionär" fiel mit nur 0,78 Mio. erneut durch.

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