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„Wir sind wirklich ziemlich entspannt“

Heute Abend geht es für fünf Frauen ums Ganze: Beim Finale von "X Factor" tritt das Hamburger Quartett "Big Soul" gegen die Schweizerin Edita Abdielski an. Kurz vor dem Primetime-Event (ab 20.15 Uhr live bei Vox) führte MEEDIA ein Interview mit Nadine von “Big Soul“. Die 28-jährige Hamburgerin spricht über ihren Umgang mit dem Stress vor dem Auftritt, Stippvisiten bei Facebook und ihr Erleben der plötzlichen Prominenz: "Manchmal denke ich, gleich kneift mich jemand, und dann wache ich auf."

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Nadine, wie geht es Ihnen und den anderen Mitgliedern von Big Soul so kurz vor dem wichtigen Finale?
Wir sind wirklich ziemlich entspannt. Wir freuen uns sehr auf das Finale. Wir haben so viel erreicht, dass wir total glücklich darüber sind.
Wie viel und wie gut schlafen Sie denn bei dem sicher vorhandenen Druck des Wettbewerbes? Können Sie entspannen?
Mehr als fünf bis sechs Stunden Schlaf werden es nicht. Es ist viel zu tun für alle von uns, und es gibt wenig Freizeit. Da bin ich persönlich  auch froh, mal einen freien Moment zu haben. Manchmal lege ich mich einfach aufs Bett, oder lese ein Buch.
Was bekommt man "innen" denn mit von der Berichterstattung der Presse?
Ach, ab und an sind wir im Internet, etwa auf der Facebook-Seite von “X Factor“. Oder wir sehen “Prominent!“ mit Constanze Rick bei Vox. So sehr viel Zeit ist ja nicht dafür. Es ist übrigens schon eigenartig, plötzlich bekannt zu sein, auf der Straße angesprochen zu werden, oder Autogramme zu geben.
Was hat sich denn im Miteinander der Beziehungen von Big Soul verändert, seit Sie gemeinsam bei “X Factor“ gestartet sind?
Wir sind viel, viel dichter zusammengerückt als vorher. Es ist ein Unterschied, ob man befreundet ist, miteinander arbeitet, oder nun plötzlich so eng miteinander über einen langen Zeitraum lebt. Das braucht wirklich einen anderen Austausch. Wir haben zum Beispiel regelmäßige, gemeinsame Gesprächsrunden am Abend eingeführt, in denen alles besprochen wird. Es ist viel enger und vertrauter geworden zwischen uns.
Können Sie sich noch daran erinnern, wie Ihr Leben heute vor einem Jahr ausgesehen hat?
Klar. Es ist auch gar nicht so, dass sich innerlich durch “X Factor“ für mich und meine Einstellung zum Leben etwas verändert hat. Irgendwie bin ich Teil meines alten Lebens und alles, was seit einigen Wochen geschieht, ist für mich wie ein Traum. Manchmal denke ich, gleich kneift mich jemand, und dann wache ich auf. Ich glaube, es dauert noch, bis wir das alles wirklich realisiert haben.
Wieso eigentlich haben Sie sich bei “X Factor“ beworben und nicht beispielsweise bei „Das Supertalent“?
„Das Supertalent“ stand für uns nie zur Diskussion. Wir hatten uns auch beim European Song Contest beworben, weil uns mitgeteilt wurde, dass auch Gruppen gesucht werden. Das war allerdings umsonst, da doch nur Solo-Sänger gesucht wurden. Natürlich waren wir enttäuscht. Meine Mutter hat mir dann Infos zu “X Factor“ geschickt, und wir haben uns beworben. Das war die richtige Entscheidung, und wir sind sehr froh darüber.
Zu welchem der  anderen Kandidaten hatten Sie denn im Wettbewerb die engste Beziehung?
Zu Urban Candy haben wir eine tolle Beziehung gehabt, die waren uns schon sehr nah. Auch Edita ist eine tolle Frau mit einer tollen Stimme.
Vor dem Finale: Denken Sie weiter? Was verändert sich denn, wenn Sie gewinnen?
Wir werden in jedem Fall Musik machen und den Weg weiter gehen, den wir hier begonnen haben. Das gilt auch, wenn wir verlieren sollten.
Rückblickend: Gab es einen schönsten Moment in dieser Staffel?
Als George Glueck uns im Jury-Haus mitgeteilt hat, dass wir es in die Live-Shows geschafft haben: Ich glaube, das war mein persönlich schönster Moment.
Und der schwierigste Moment?
Ach, der schwierigste Moment war wirklich das Ausscheiden von Urban Candy. Das hat uns schon getroffen und sehr Leid getan, ich war wirklich traurig.

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