Otto erweckt Katalog-Models zum Leben

Mehr als nur gedruckte Mode: Der neue Winterkatalog von Ottos junger Versandmarke mytrend erscheint mit Augmented-Reality-Elementen. Per Webcam sollen die Models zum Leben erweckt, die gedruckten Seiten zur Fernbedienung für die Webseite werden: Soblad die Kunden eine Seiten vor die PC-Linse halten, entsteht eine direkte Verknüpfung mit den digitalen Inhalten, die auf die Bewegungen des Katalogs vor der Kamera reagieren. So kann zum Beispiel durch kippen der Seite das Outfit verändert werden.

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Durch das Einbinden der Augmented-Reality-Elemente sollen Kunden einen virtuellen Rundgang durch die Welt der Otto-Mode erleben können. Per Bewegung des Katalogs können die Inhalte auf der mytrend3D-Webseite gesteuert werden. Wird das Heft gedreht, dreht sich auch das Model um 180 Grad. Durch Verringern des Abstands zur Webcam können die Kleidungsstücke herangezoomt werden. Entwickelt wurde die Anwendung vom Software-Spezialisten metaio.
"Mit der Einbindung der Augmented Reality-Technologie gehen wir neue Wege in der Produktpräsentation und können unseren Kunden so einen wertvollen Mehrwert bieten", erklärt Rainer Hillebrand, Otto-Vorstand E-Commerce. "Augmented Reality birgt vor allem für den E-Commerce großes Potential. Die innovative Verknüpfung des klassischen Katalogs mit dem Online-Kanal setzt einen Meilenstein für die Zukunft des Shoppings."
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Otto möchte mit der Augmented-Reality-Einbindung seine Innovationskraft im E-Commerce unter Beweis stellen. Ganz neu ist die Idee, einen Katalog per Webcam zu beleben, allerdings nicht. Bereits im Frühjahr 2010 integrierte der italienische Modehersteller Benetton Videos in seine Kataloge. Im Gegensatz zur Otto-Version wurden bei den Italienern jedoch nicht die Models lebendig, sondern der Nutzer bekam einen 90-sekündigen Clip vom jeweiligen Fashion-Shooting zu sehen.
Auch einige Redaktionen experimentierten in der Vergangenheit mit der erweiterten Realität: unter anderem die Rhein-Zeitung, die britische Boulevardzeitung Sun oder das US-Magazin Esquire. Zuletzt erweckte die Süddeutsche Zeitung ihre Beilage mit einer Gratis-App zum Leben und entführte ihre Leser per iPhone bzw. Android-Handy in die Augmented Reality.

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