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Kachelmann verkündet TV-Aus via Bild

Die Fernsehkarriere ist beendet: Jörg Kachelmann hat im Gespräch mit Bild angekündigt, keine Wettersendungen mehr moderieren zu können. "Nachdem Staatsanwaltschaft und Medien mein angebliches Privatleben gewaltsam öffentlich gemacht haben, wär’s mit dem Blumenkohlwolken-Onkel wohl schwierig“, sagte der 52-Jährige, der wegen des Verdachts der Vergewaltigung angeklagt ist. "Das Kapitel Fernsehen ist dadurch für mich beendet worden." Künftig wolle er nur noch bei seiner Firma Meteomedia als Redakteur arbeiten.

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Kachelmann verriet gegenüber der Boulevard-Zeitung die Vorsätze für sein Leben nach dem Prozess. Er sagte, dass er in Zukunft – sollte er in einer Beziehung sein – monogam leben werde. Außerdem kündigte er an: "Ich werde in Zukunft Situationen vermeiden, in denen man mir etwas vorwerfen kann, was ich nicht getan habe."
Der 52-Jährige offenbarte gegenüber Bild auch seine Pläne nach dem Prozess, für den am 21. Dezember das Urteil erwartet wird. Zunächst wolle er Heiligabend mit seiner Mutter verbringen. Sie habe ihm am meisten leidgetan. Kachelmann könne sich vorstellen, später sogar bei seiner Mutter zu wohnen. Nach Oklahoma wolle er entgegen seiner ursprünglichen Planung nicht auswandern. "Das hätte ausgesehen, als hätte auch im Falle eines Freispruchs nach Flucht ausgesehen", sagte er der Bild-Zeitung. Stattdessen soll sein Weg nach Kanada führen: Dort will er seine Söhne besuchen.
Seit Mitte September muss sich der ehemalige ARD-Moderator vor dem Landgericht Mannheim verantworten. Ihm wird vorgeworfen, seine Ex-Freundin vergewaltigt und mit einem Messer bedroht zu haben. Seit seiner Festnahme Ende März beteuert Kachelmann seine Unschuld. Ende Juli hatte das Oberlandesgericht Mannheim den Haftbefehl aufgehoben und dies damit begründet, dass gegen Kachelmann kein dringender Tatverdacht bestehe. Damit korrigierte das OLG eine Entscheidung des Landgerichts, das die Haftbeschwerde des Moderators zuvor abgelehnt hatte.

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